Gemeinsame Geschichte trägt weiter ⏳
Vorweg, dieser Blogeintrag wird sich dem Thema Trauer in Zusammenhang mit Twitch widmen. Ich habe in den letzten Wochen mehrfach überlegt, ob ich es schaffe, über dieses Thema zu schreiben. Immer wieder kreisen Gedanken dazu in meinem Kopf, daher fange ich nun einfach an, diese zu sortieren und werde sehen, wo bzw. wie tief es mich quasi hinfort schreibt.
Ich habe vor einiger Zeit ein kurzes Video mit einem Interview gesehen, in dem ein bekannter Celebrity gefragt wurde, was er glaubt, was nach dem Tod passiert? Seine Antwort ist mir im Kopf hängen geblieben, weil sie nicht versucht hat, das Danach aus seiner Perspektive zu erklären. Die Antwort war sinngemäß in etwa folgende: „Das Einzige, was er sicher wisse, sei, dass die Menschen, denen er etwas bedeutet habe, ihn vermissen werden.“
Betroffenheit
Dieser Gedanke ist schlicht und vielleicht genau deshalb so einprägsam. Ein befreundeter Streamer, Sebastian Kuboth mit dem Twitch-Kanal Geschriebene_Geschichte, ist Ende April verstorben und das hat sein Umfeld und auch mich emotional mitgenommen. Ich persönlich hätte nicht gedacht, dass es mich so nachhaltig erschüttern würde. Vielleicht sind einige überrascht, dass ich das jetzt schreibe, denn ich habe von meinen Gefühlen in der Thematik bislang nichts öffentlich geteilt. Warum? Beileid bedeutet für mich zunächst, Trauernden und Erinnerungen Raum zu geben. Deshalb habe ich mich bisher bewusst nicht zu meinen eigenen Gefühlen geäußert. Für mich zeichnet sich Beileid dadurch aus, dass Anteilnahme den Blick auf die Betroffenen im engsten Umfeld richtet und nicht die eigene Erfahrung mit dem Verlust in den Mittelpunkt stellt.
Noch heute kann ich keine Videos von Sebastian anschauen, ich packe es nach wie vor emotional nicht, auch wenn ich wollte. Mich überrascht diese starke emotionale Reaktion, denn ehrlicherweise hatten wir nur wenige Begegnungen und wir kannten sowie schätzten uns gegenseitig überwiegend aus Streams, also im virtuellen Raum. Immer wieder überlege ich, warum ich so darauf reagiere? Bitte nicht falsch verstehen, ich finde es völlig in Ordnung, aus diesem Grund zutiefst traurig zu sein und genau das bewegt mich dazu, mich mit der Thematik des Umgangs mit Trauer in Zusammenhang mit Twitch auseinanderzusetzen.
Emotionen auf Twitch
Wenn man über Emotionen spricht, wird häufig auf Paul Ekmans Modell der Basisemotionen Freude, Trauer, Angst, Wut, Ekel, Verachtung und Überraschung verwiesen.
Auf Twitch sind grundsätzlich all diese Gefühle möglich, sichtbar im Vordergrund stehen aber meist andere, wie etwa Freude, Überraschung, Aufregung und gemeinsames Mitfiebern. Twitch ist laut, schnell, spontan. Es geht um Unterhaltung, um Freude, um gemeinsames Lachen, um Reaktionen im Moment. Ein Stream lebt von Energie, Chatnachrichten, Emotes, Running Gags, kleinen Insider-Witzen und dem Gefühl, gerade zusammen irgendwo dabei zu sein. Viele Emotionen auf Twitch sind sichtbar und unmittelbar. Freude, Hype, Überraschung, Aufregung, manchmal auch Frust, Wut oder Chaos. Aber meistens bleibt es in einem Rahmen, der leicht wirkt. Selbst wenn es mal ernst wird, trägt die Plattform oft dieses Grundgefühl von Ablenkung, Gemeinschaft und Unterhaltung weiter.
Doch was passiert, wenn plötzlich eine Emotion in eine Community kommt, die dort normalerweise kaum Platz hat? Was passiert, wenn nicht Freude, Spaß oder Hype im Vordergrund stehen, sondern Trauer?
Was ein Verlust für eine Community bedeutet
Wenn eine Streamerin oder Streamer unerwartet verstirbt, verändert sich für eine Community urplötzlich alles. Es ist für sie nicht nur ein einzelner virtueller Nutzer auf einer Plattform mit Millionen. Es fehlt die Person, wegen der ein gemeinsamer Raum überhaupt entstanden ist. Diese Person ist für viele Zuschauerinnen und Zuschauer über Wochen, Monate oder Jahre ein fester Teil des Alltags. Man sieht sie nicht mehr nur zufällig, sondern regelmäßig, meistens mehrfach die Woche zu festen Zeiten und in vertrauten Formaten. Man kennt ihre Stimme, ihre Art zu reagieren, ihren Humor, ihre Routinen, ihre Eigenheiten. Man weiß, wie ein Stream beginnt, welche Running Gags auftauchen, welche Themen immer wiederkehren und welche kleinen Momente einfach dazugehören.
Und dann ist dieser Mensch plötzlich nicht mehr da und durch diesen Verlust eintsteht ein Schock, der schwer einzuordnen ist, da diese Verbindung auf Twitch etwas Besonderes sein kann. Sie ist nicht privat im klassischen Sinn und kann dennoch sehr persönlich wirken. Twitch erzeugt eine besondere Form von Nähe. Vielleicht ist genau das der Punkt, der Trauer in einer Streaming-Community so schwer greifbar macht.
Natürlich trauern Menschen auch um bekannte Persönlichkeiten aus Musik, Film oder Fernsehen. Auch dort kann ein Tod zutiefst berühren. Auch dort können Erinnerungen, Lieder, Rollen oder Auftritte ein Teil des eigenen Lebens gewesen sein. Twitch ist anders, zumindest sehe ich das so. Viele Menschen haben mit einem großen Star nie ein Wort gewechselt. Sie haben die Person gesehen, gehört, bewundert oder begleitet, aber meistens aus einer klaren Distanz heraus. Auf Twitch ist diese Distanz oft kleiner. Streamende reagieren auf Nachrichten im Chat. Sie greifen Gedanken auf, beantworten Fragen, lachen über Kommentare, erinnern sich an Namen und beziehen ihre Community direkt in den Moment ein. Dadurch entsteht ein Gefühl von Austausch und nicht nur das reine Zuschauen. Man ist nicht nur Publikum, sondern Teil eines Raumes, in dem etwas zurückkommt. Ein Satz im Chat kann eine Reaktion des Streamenden auslösen. Ein Kommentar kann ein Gespräch verändern. Ein Insider kann über Monate bestehen bleiben. Diese Form von direkter Interaktion macht die Verbindung nicht automatisch privat, aber sie kann sich sehr persönlich anfühlen.
Ich habe in den letzten Wochen in der Community von Kubi (aka Sebastian/ Geschriebene_Geschichte) Nachrichten gelesen, in denen genau das spürbar war. Da waren Nähe und das Gefühl, dass jemand fehlt, der für viele regelmäßig da war. Mehrfach die Woche. Mit Stimme, Gesicht, Humor, Themen, Eigenheiten und Momenten, die sich über die Zeit in den Alltag anderer Menschen ‚eingeschrieben‘ haben.
Vielleicht kann sich ein solcher Abschied deshalb fast so intim anfühlen wie ein Verlust im Freundes-, Bekannten- oder Familienkreis. Nicht, weil diese Beziehungen alle gleich wären, sondern weil auch digitale Nähe eine Bedeutung haben kann. Ein Mensch fehlt nicht weniger, nur weil man ihn vor allem über einen Bildschirm erlebt hat. Die gemeinsame Zeit zählt.
Umgang mit Verlust
Eine Community steht plötzlich vor der Frage, wie sie mit einem Verlust umgeht, der sich real anfühlt, aber schwer zu fassen ist. Denn Twitch ist normalerweise ein Ort für Unterhaltung, Austausch, Ablenkung und Gemeinschaft. Plötzlich steht dort Trauer im Raum und eine Emotion, die nicht in den gewohnten Ablauf passt. Als die Nachricht des Todes bei Sebastian kam, wurde sichtbar, wie unterschiedlich Menschen damit umgehen.
Manche Streamende haben das Thema bewusst nicht öffentlich aufgegriffen. Auch das kann eine Form des Umgangs sein. Nicht, weil es egal ist, sondern vielleicht, weil Worte fehlen, weil der eigene Stream nicht der richtige Ort dafür scheint oder weil man selbst erst einmal verstehen muss, was passiert ist.
Andere haben bewusst Raum geschaffen und haben mit ihrer Community gesprochen, Erinnerungen geteilt, geweint, geschwiegen oder gemeinsam versucht, das Unfassbare irgendwie auszuhalten. Aus einem Stream wurde dann für einen Moment kein Unterhaltungsformat, sondern ein Ort des Erinnerns. Ich habe sogar versucht in einem solchen Stream dabei zu sein, aber die Trauer war für mich dann zu stark präsent, um dabei zu bleiben.
Auch abseits des live Streaming entstanden Räume. Auf der Plattform Discord wurden in Sebastians Fall zum Beispiel mehrerer Kanäle durch das Moderatorenteam eingerichtet, in denen Menschen kondolieren oder sich austauschen konnten. Es gibt auch heute noch Talkräume in denen man sich aktiv austauschen oder gemeinsam schweigend zusammen sein kann.
Wunsch an meine Community
Ich frage mich seit diesem traurigen Ereignis, was ich mir für meine Community im Falle des Falles wünschen würde und merke, dass ich es nicht genau weiß. Ich plane gerne, doch das mitzudenken ist hart. Ich gehe in diesen Part nicht tief rein. Nur so viel vielleicht: ich glaube ich würde mir wünschen, dass nicht nur über den Verlust gesprochen wird, sondern über das, was die gemeinsame Reise ausgemacht hatte. Die vielen Stunden, die man miteinander verbracht hat und lustigen Momente, die kleinen Katastrophen, die Insider, die gemeinsamen Rituale. Ich wäre so neugierig, was euch da alles einfällt und woran ihr denken würdet. Ich wünsche mir, dass Menschen traurig sein dürfen, ohne sich schlecht zu fühlen, wenn dabei ein Schmunzeln entsteht. Irgendwie sowas wie trauriges miteinander Lachen? Und vor allem wünsche ich mir, dass die Dankbarkeit für das, was war, mit der Zeit lauter wird als die Traurigkeit über das, was nicht mehr ist oder sein wird.
Mit Erinnerungen weiter gehen
In Bezug auf Sebastians gibt es bei mir Höhen und Tiefen… wir hatten doch noch etwas vor Kubi! Kurz vor dem Vorfall hatten wir miteinander gesprochen und es stand noch eine schöne Idee im Raum. Dieser Raum wird jetzt nicht gefüllt werden und vielleicht geht es auch nicht darum, ihn zu füllen. Ich bin dankbar für die Zeit, die da war mit Begegnungen, egal ob live oder virtuell. Ich danke Sebastian für das gegenseitige Lob, vor allem in Bezug auf die geteilte Freude daran, Orte und Geschichten mit anderen zu teilen. Ich weiß, dass ich - vor allem bei Streams mit kulturellem Hintergrund - weiterhin an ihn denken werde.
Zum Schluss komme ich wieder auf das Zitat vom Anfang zurück: „Das Einzige, was vielleicht sicher ist, dass die Menschen, denen jemand etwas bedeutet hat, ihn vermissen werden.“ Es ist der Lauf der Zeit. Irgendwann wird jede Person fehlen, nicht nur als Name, Stimme oder Gesicht auf einer Plattform, sondern als Mensch, der er oder sie für andere auf seine eigene Weise da war. Was bleibt, ist nicht nur die Lücke, sondern vor allem was diese Lücke überhaupt erst spürbar macht. Das kann beispielsweise die Gewissheit über das Fehlen von neuen gemeinsamen Momenten sein, die in Streams entstehen hätten können…
Sebastians Andenken (siehe auch die offizielle Homepage Geschriebene Geschichte 🔗) wird von seiner Community fortgeführt, es gibt zum Beispiel einen 24/7 Kanal Geschriebene_GeschichteTV auf Twitch mit Wiederholungen vergangener Streams (diesen gab es bereits!) und auch Ideen, seine Sammlung an Tagebüchern & Briefen aus den letzten Jahrhunderten in ein digitales Archiv zu überführen. Mehr Infos dazu auf Discord und seiner offiziellen Homepage. Das zeigt, welche Kraft in einer Community stecken kann und gemeinsame Geschichte weitergetragen wird.
- Ich wünsche allen Trauernden, dass eure Erinnerungen euch leise Kraft schenken und hoffentlich, im Fall eines Lachens, auch laute Kraft -
Charity auf Twitch 💜🫴
Streamende (ohne) Weisheiten 🥸
UnterhaltungsWERT auf Twitch🥇
LAUT oder leise, wie gehst du? Abschiede aus der Community 👋👋
CONTENT - kritische Annäherung an einen „schwammigen“ Begriff
⬆️Ist das Content oder kann das weg?⬆️
„Ich mache Content.“ Diese Aussage hört man auf Twitch, YouTube oder TikTok ständig. Content Creator hier, Content-Strategie da. Auch ich streame regelmäßig auf Twitch – und frage mich immer wieder in diesem Kontext: Was genau mache ich da eigentlich? Ist das denn nun wirklich „Content“? Und wenn ja, was genau bedeutet das heute?
Dieser Blog wird ein Versuch, diesen allgegenwärtigen Begriff kritisch, sachlich und persönlich zu betrachten – mit einem besonderen Fokus auf Twitch-Inhalte und dem schmalen Grat zwischen Originalität und Nutzung fremder Inhalte.
Was bedeutet „Content“ überhaupt?
Ursprünglich kommt der Begriff aus dem Englischen und bedeutet schlicht: INHALT = CONTENT 🥹 Das war ja einfach...
Im digitalen Umfeld steht „Content“ für alle Inhalte, die veröffentlicht, geteilt oder konsumiert werden – Texte, Videos, Bilder, Podcasts, Streams, Memes, Reels, sogar GIFs. Kurzum: Alles, was im Netz existiert und wahrgenommen wird, kann Content sein. Diese Definition ist meiner Meinung nach weit gefasst, obwohl ich mich auch jetzt damit zufriedengeben könnte, dass alle, die in eine Kamera sagen, sie würden Content machen, recht haben. Daran ist nichts weiter auszusetzen, so gaaaaanz sachlich gesehen natürlich.
Ich glaube, was mich vielmehr gedanklich beschäftigt, nachdem Content so simpel definiert ist, ist Folgendes -> Denn wenn alles „Content“ sein kann, bedeutet das nicht, dass alles gleichwertig ist – und es wird umso interessanter zu verstehen, was man da eigentlich sieht oder was mit dem Content bezweckt wird. Ein bewusster Umgang mit dem Begriff Content hilft zur Einordnung, nicht um zu werten, sondern um zu unterscheiden. Kennt man die Unterschiede, kann man Inhalte auch als Streamer oder Streamerin bewusster angehen bzw. verantwortungsvoll in die Welt geben? 🧐
Wie unterscheidet sich Content?
Vor allem verändert sich Content heutzutage bzw. bereits über die letzten Jahrzehnte hinweg. Von der professionellen Medienproduktion hin zum Stream aus den eigenen vier Wänden. Der Bezug zu Content hat sich gewandelt. Schaut man in die 90er oder Anfang 2000er Jahre, habe ich ein klares Bild von Content vor Augen. Früher kam der Content vor allem aus Redaktionen (viele Personen), Filmstudios oder Agenturen. Content war geplant, teils aufwendig produziert, überprüft, geschnitten, angekündigt und dann veröffentlicht. Bis auf ein paar Live-Shows, die allerdings auch einen Ablaufplan hatten, der mal außer Rand und Band lief (Stichwort: Stefan Raab oder Wetten, dass..?), lief alles nach Plan ab. Ist es nur mein Gefühl, oder waren früher Inhalte exklusiver, Konzepte einzigartig, die sich in Shows widerspiegelten, oder hat man sich auch aus der Masse bedient sowie andere Inhalte mit benutzt?
Im Gegensatz dazu kann Heute jede*r (Einzelperson) Content produzieren – live, spontan, roh, mit wenigen Mitteln oder Equipment und aufbauend auf Bestehenden Inhalten. Die Qualität der Creator ist so unterschiedlich wie die Aufsätze einer Schulklasse zur Erörterung eines Gedichts, um es milde zu umschreiben. Solange alles im gesetzlichen Rahmen ist die Devise, raus mit dem Content und warten ob etwas viral geht oder man einen Hype bekommt. Content Creator können, genau wie in der Musikbranche, auch mal nur Eintagsfliegen sein oder sie werden fester Bestandteil des Alltags von Millionen von Konsumenten. Man weiß nie wie es kommt mit dem Content...
Und genau das macht es faszinierend und zugleich unübersichtlich, Beiträge einzuordnen unter dem Sammelbegriff Content. Inhalte wurden früher abgegrenzt durch:
- das Format (Reel, Story, Video, Reportage, Serie, gifs etc.),
- das Genre (Journalismus, Unterhaltung, Bildung, Doku etc.),
- den Medientyp (Print, TV, Radio, Online),
- den Zweck (redaktionell, persönliche Meinung, Unterhaltung, Information oder Werbung etc.).
Diese Formen zur Abgrenzung sind heute noch existent und doch verschmelzen sie mehr ineinander. Ein TikToker spricht zum Beispiel über Politik, ist das eine Meinung oder ein Faktenformat? Ein Livestream auf Twitch, ist das eine Show oder einfach nur Präsenz zu einem Thema?
Mein Dilemma mit dem Begriff
Ich persönlich tue mich schwer damit, alles als Content zu bezeichnen. Für mich ist nicht jede Aktivität mit Kamera gleichbedeutend mit Inhalt. Ein Stream, in dem jemand einfach bügelt, vor sich hin zockt oder schläft – ohne Austausch oder ohne Kontext – fühlt sich für mich persönlich nicht wie Content an. Aber vielleicht liege ich falsch. Vielleicht ist Content heute nicht mehr an Handlung oder Absicht gebunden, sondern an Präsenz. Vielleicht reicht es, einfach „da“ zu sein, in einer Community, mit Kamera, mit Chat 0️⃣1️⃣0️⃣1️⃣
Und doch wünsche ich mir manchmal ein wenig mehr Reflexion von anderen Streamenden in Bezug auf folgende Fragen zu ihrem Content:
- Warum mache ich diesen Content?
- Was gebe ich weiter?
- Wird etwas geteilt, oder nur übertragen?
Ich glaube, die Streamenden, die sich in Ansätzen Gedanken machen, welcher Content für sie steht, sind auch diejenigen, die lange auf Twitch bleiben. Alle, die sich intensiv dazu Gedanken machen, können eventuell auch wachsen, bei bzw. mit nötiger Ausdauer. Ich vertiefe an der Stelle nicht, was noch alles zum Wachstum auf Twitch gehört, denn nach wie vor ist Twitch-Erfolg abhängig von vielen Einflüssen, die sehr divers sind (Umfeld, Momentum, Ausdauer, Stream-Häufigkeit u. v. m.).
Nochmal eine kleine Rolle rückwärts... Je mehr ich über Content nachdenke, desto mehr zweifle ich an der Eindeutigkeit des Begriffs. Besonders bei Formaten wie Reactions (es wird auf Videos reagiert) oder Karaoke-Streams. Ist das noch eigenständig geschaffener Content von den Streamern?
Natürlich müssen rechtliche Regeln eingehalten werden. Musik ohne Lizenz? Riskant. Komplettes YouTube-Video ohne echten Kommentar? Problematisch. Aber auch jenseits der Juristerei geht’s um Verantwortung. Wieviel Eigenleistung steckt drin? Ich denke, bei einem Karaoke-Stream ist es noch einfacher einzuordnen (Qualität des Singens & Setups etc.) als bei Reaction-Videos. Diese Formate gehören zu den erfolgreichsten Content-Formen auf Plattformen wie Twitch oder YouTube. Jemand schaut ein Video oder reagiert auf virale Clips live und kommentiert. Für viele Zuschauende ist das unterhaltsam und schafft Nähe, ggf. korrespondiert es auch mit der eigenen Meinung zum Gesehenen. Doch inhaltlich stellt sich die Frage: Ist das noch eigener Content oder nur Weitergabe fremder Inhalte? Reactions können wertvoll sein, wenn sie einordnen, kritisieren oder emotional spiegeln. Bleiben sie aber bei bloßem Konsum und minimaler Reaktion, wird die Grenze zur passiven Zweitverwertung schnell unscharf.
Ich persönlich tue mich schwer damit, fremd produzierte Inhalte in Form von Reactions zu streamen … auch wenn ein Spiel letztlich ebenfalls kein eigener Content ist??? 🧐😳 Streng genommen ist ein Videospiel auch ein fremdes Werk. Ich spiele es, ich kommentiere es, aber ich habe es nicht gemacht. Bedeutet das im Umkehrschluss, ein Gaming Stream ist weniger „eigener Content“? Es wird philosophisch – und genau da wird’s spannend. Vielleicht ist Content nicht das, was gezeigt wird, sondern das, was daraus gemacht wird?
Wahrnehmung von Content
Content ist nicht nur das, was oder wie er produziert wird, sondern auch das, was erlebt und interpretiert wird. Zwei Menschen, die etwa einen meiner Streams schauen, können ihn völlig unterschiedlich bewerten. Für die eine Person ist es „hochwertiger Content“, weil eventuell Emotionen hervorgerufen werden, da der Stream Nähe schafft oder gute Laune macht. Für jemand anderen ist es „Zeitverschwendung“. Der Konsum von Inhalten wird sozusagen zum Erlebnis. Er entsteht im Moment, im Austausch, in der Reaktion des Publikums. Ein lockeres Gespräch mit dem Chat, ein Deep Talk oder eine spontane Tanzeinlage, das alles kann Content sein. Oder eben nicht – je nach eigener Wahrnehmung.
Plattformen wie Twitch zeigen diese Veränderung deutlich. "DER Content" wird konsumiert. Ein Großteil der meistgesehenen Inhalte fällt heute in die Kategorie „Just Chatting“, also Gespräche, Alltag, Interaktion ohne feste Dramaturgie, wie etwa bei einem Let’s Play.
Ein paar aktuelle Twitch-Zahlen (Stand 2024–2025) zeigen die Entwicklung:
- 2,5 Mio. Zuschauer gleichzeitig im Schnitt
- Über 46.000 aktive Kategorien (Mai 2025)
- Meistgesehene Kategorie war schon 2023 „Just Chatting“ mit über 3 Mrd. Stunden Watch Time; danach GTA V, League of Legends, Valorant usw.
Twitch hat sich zur Multiformat-Plattform entwickelt: von Gaming, Musik, IRL, Kochen bis hin zu Schlafstreams – alles ist möglich. Alles ist, technisch gesehen, Content.
Was mache ich für Content?
Mein Fokus auf Twitch liegt nicht auf Gaming oder kompetitiven Matches. Ich gestalte und bereite vor allem folgenden Content vor (hört sich das komisch an, meine Streams als Content zu erwähnen hier :D)
- Talk-Formate (z. B. „Stammtisch“ & Alltagsthemen)
- IRL-Streams (z. B. unterwegs in München)
- Spontane Interaktionen & Spiele mit der Community
- Kochen
In den letzten 30 Tagen (Stand Juli 2025) hatte mein Kanal ca. 41 Stunden Streamzeit mit rund 495 k angesehenen Minuten. Die durchschnittlichen Zuschauerzahlen lagen je nach Format bzw. Content bei 115 bis 280 Zuschauern. Wenn ich in eine Gaming-Kategorie gehe, sind die Zuschauerzahlen deutlich geringer als bei anderen Formaten. Das ist allerdings verständlich, da Spiele meistens ein „nischiges“ Interesse triggern – und dann auch noch das Spielgenre (Shooter, Adventure, Horror, Strategie usw.) on top Einfluss nimmt, wer noch bleibt im Stream.
Das sind allerdings Fakten, die zeigen, dass auch ohne Gaming-Schwerpunkt Content entsteht und konsumiert wird, wenn man mit Menschen spricht, denkt, lacht, reflektiert.
Fazit:
Der Begriff Content ist für mich weit, unscharf, oft überstrapaziert. Aber er hat auch Potenzial. Denn am Ende ist Content vielleicht nicht die Aktion selbst, sondern die Verbindung, die sie schafft?
Nicht alles, was live auf Twitch passiert, ist automatisch für mich bedeutsam. ABER alles kann Content werden, wenn Menschen sich angesprochen fühlen, reagieren, diskutieren oder einfach nur gerne dabei sind.
Für mich heißt das: Mein Content fühlt sich dann für mich sinnvoll an, wenn er Resonanz erzeugt und nicht nur Reichweite. Da liegt für mich der Anspruch: Ich will etwas tun, das nicht nur gesendet wird, sondern ankommt –> sozusagen a Gfui ♥️
🤑Bezahlte Werbekooperation auf Twitch – Fairness & Fakten, ein Erfahrungsbericht
Erfolg auf Twitch:
♂♀ Streamer vs. Streamerinnen – eh klar, Frauen haben es einfacher?
Schau dir deine Community an und du weißt, wer du bist?🫵
Immer neue Ziele, immer mehr Druck
Wie Twitch-Ziele Zuschauende fesseln oder nerven?
Da steht doch „nur“ eine Zahl im Stream? Moment mal – 🔎 neue Abos, neue Abopunkte, Abos gesamt, Follower, Donation Goal, neue Bits (gekauftes Twitch-Geld), Twitch Plus Goal (Streamer-Einnahmen-Share ist daran gekoppelt), Kanalpunkte (Treuepunkte fürs Zuschauen)…? Ähm, nun ja, doch nicht nur eine Zahl.
Ich selbst nutze Ziele sehr selten, meist gekoppelt an Spendenaktionen mit Special Streams, um etwas zu testen, damit die Community nicht übertreibt oder um etwas kostendeckend im Stream zu machen. Ich fühle mich sogar bislang unwohl dabei, Ziele aktiv oder dauerhaft einzusetzen. Mein Credo bisher, das zumindest bei mir als Hobby-Streamerin aufgeht, ist, dass ich durch die Twitch Einnahmen sowieso alles abdecke – sei es Kosten für neues Equipment, Software oder Outdoor-Inhalte. Falls es nicht reicht, warte ich eben noch etwas oder investiere mein eigenes Geld. Gerade in der Anfangszeit bei Twitch hatte ich quasi nur eigene Investitionen.
Allerdings gibt es beim Umgang mit Zielsetzungen viele Sichtweisen, und ich schaue einmal gedanklich genauer hin – mit einem kritischen Blick auf die Funktionen und ihre Wirkung auf Zuschauer, die all diese unterschiedlichen Ziele erleben.
Ziele-Kosmos auf Twitch
Wer auf Twitch unterwegs ist, merkt schnell, dass diese Zahlen – aka unterschiedliche Ziele – nicht einfach zufällige Statistiken sind. Sie sind ein zentraler Teil des Kosmos, den Streamende für sich und ihre Community schaffen. Ziele, ob groß oder klein, sind in vielen Kanälen präsent: eine bestimmte Anzahl neuer Abos, ein bestimmter Betrag an Bits oder ein Zuschauerrekord, den es zu knacken gilt. Hier ein Ausschnitt dessen, was ich bereits beobachtet habe, zu den aktuellen technischen Möglichkeiten auf Twitch oder wie diese kreativ weitergesponnen werden. UND ja, es sind in der Tat viele verschiedene Möglichkeiten, ob ich überhaupt alle schon kenne? 😅
Zu den gängigen Twitch-Kategorien 🔗 gehören (siehe auch Bild obenstehend):
- Follower-Ziele: Wachstum der Community durch eine bestimmte Anzahl neuer Follower.
- Abonnenten-Ziele: Mehrere Unterkategorien, die flexibel genutzt werden können:
- Gesamtzahl der Abonnenten: Aktive Abos des Kanals.
- Abopunkte-Gesamtziel: Berücksichtigt verschiedene Abo-Stufen (1, 2 und 3), die unterschiedlich viel Geld kosten und unterschiedliche Mengen an Abo-Punkten generieren.
- Neue Abonnenten: Fokus auf Abos, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums (z. B. Streams) abgeschlossen werden.
- Neue Abopunkte: Punkte, die durch neue Abos generiert werden.
- Bits-Ziele:
- Neue Bits: Frisch gespendete Bits in einem Stream oder einer Kampagne.
- Neue Cheerer: Anzahl der Zuschauer, die Bits gespendet haben (habe ich noch nie aktiv gesehen).
- Plusprogramm-Ziele: Fortschritte im Twitch-Plusprogramm - Stufe 1 (100 Abo-Punkte) oder Stufe 2 (300 Abo-Punkte).
- Kanalpunkte-Ziele: Ziele, die auf den Kanalpunkten basieren, die Zuschauer durch ihre Aktivität verdienen. Diese Punkte können gesammelt werden, um z. B. Community-Ziele freizuschalten oder Belohnungen freizukaufen.
Darüber hinaus gestalten viele Streamer ihre eigenen Ziele, die über die Standard-Twitch-Funktionen hinausgehen. Sie erstellen maßgeschneiderte Einblendungen, um einzigartige Ziele zu visualisieren:
- Charity-Ziele: Unterstützungsaktionen für wohltätige Zwecke.
- Zeitraum bezogene Ziele: beispielsweise Daily Support, Daily Abos oder Monthly Abo
- Donation Goals: ein Zielwert wird in Euro 💶 angegeben
- Small-Trigger-Ziele: Eine bestimmte Aktion wird ausgeführt, wenn eine kleinere Menge an monetärer Unterstützung erreicht wird, z. B. x Abos = Sport, Musikwunsch etc.
- Big-Trigger-Ziele: Kommt eine größere Gesamtsumme x zusammen, gibt es etwas Besonderes als Belohnung, z. B. einen Special Stream, Aktion usw.
- Aktuelle Anzahl/Zielwert-Overlay: Klein im Stream eingebettet, z. B. „324/1000“. Das bedeutet meist, dass aktuell 324 Abos vom Zielwert 1000 erreicht sind (ähnlich dem Abo Balken von Twitch automatisiert)
- Bits gesamt: Ein Zielwert für Bits wird ähnlich zum vorherigen Punkt dargestellt, nur mit Bits über einen längeren Zeitraum (monatlich etwa)
- Chatnachrichten: Anzahl an Chatnachrichten, die in einem Stream geschickt werden
- Rekorde knacken: Ich habe in einem Stream gesehen, da stand etwas wie: „x aktive Abos/Allzeit-Rekord von 3000 Abos“.
Die Gründe für Ziele sind mannigfaltig, genauso wie ihre Wirkung
Warum setzen sich so viele Streamende Ziele? Was steckt dahinter? Twitch ist längst mehr als nur eine Plattform für Gaming, Musik, Kochen oder Unterhaltung. Für viele Streamer ist es ein Ort, an dem sie ihre Leidenschaft teilen und diese sogar zu einem zentralen Teil ihres Lebens machen. Ob als kreatives Hobby, Nebenverdienst oder Vollzeitjob – die gesetzten Ziele sind oft Ausdruck von Ambitionen, Wünschen und Herausforderungen. Aber was passiert, wenn diese Ziele immer präsenter werden, von einem Ziel zum Nächsten, immer anders oder sogar kontinuierlich endlos erweitert?
Alles logisch oder doch verwirrend? Was bewirkt es bei den Zuschauenden, die all diese unterschiedlichen Formen im Umgang mit verschiedenen Zielen sehen? Twitch-Ziele sind definitiv eine spannende Möglichkeit, Streams interaktiver und lebendiger zu gestalten – sie bringen Dynamik ins Spiel und sorgen dafür, sich als Teil eines größeren Erfolgs fühlen. Sie können für viele Lacher sorgen, kreativen Content fördern und besondere Momente schaffen oder Streamende aus der Komfortzone holen. Doch etwas Vorsicht ist angebracht, was auf den ersten Blick einfach und nachvollziehbar wirkt, kann schnell verwirrend oder sogar frustrierend werden – vor allem aus Sicht der Zuschauenden. Mit den vielen verschiedenen Arten von Zielen und deren flexibler Nutzung stellt sich die Frage: Was bewirkt das alles eigentlich?
Meiner Meinung nach ein großer Knackpunkt bei Zielen auf Twitch ist, dass vor allem Abos keine konstante Größe sind 〽️. Jeden Tag laufen Abos aus, weil sie zeitlich begrenzt sind – sei es ein Geschenk-Abo oder ein regulär abgeschlossenes Abo. Das bedeutet, dass die Zahl ständig schwankt und man oft mehr „neue“ Abos braucht, um einfach nur das bisherige Level zu halten. Das könnte bei langfristigen Zielen ziemlich frustrierend sein für die Community, die ständig nachlegen muss. Diese Volatilität kann ein wenig durch fixe Daily oder Monthly Abos umgangen werden, welche die Gesamtzahl addieren und dann fix angezeigt werden. Ein kleines Vorsicht an der Stelle, oft ist die Summe der täglichen Abos nicht harmonisch mit dem Monatsziel: z.B. 10 Daily und 1000 Monthly als Ziel, folglich 30 x Daily ist ungleich Monthly in diesem Beispiel. Das kann irritierend sein für alle die Zahlenfuchse sind.
Doch es gibt noch mehr, das ich versuche in Gedanken zu fassen:
- Die Vielfalt der Ziele – ein zweischneidiges Schwert: Die verschiedenen Arten von Zielen, die Twitch bietet – von Follower-Zielen über Abonnenten- und Bits-Ziele bis hin zu Kanalpunkte-Challenges – geben Streamern viele Möglichkeiten, ihre Community zu motivieren. Doch genau diese Vielfalt kann auch für Verwirrung sorgen, vor allem bei neuen Zuschauern. Beispiel: Ein Zuschauer betritt einen Stream und sieht: „10 von 50 neuen Abos erreicht!“ Dann: „15.000 von 20.000 Kanalpunkten für den Community-Reward gesammelt.“ Gleichzeitig läuft ein Balken: „Neue Bits: 75/500.“ Ohne Erklärung, worum es bei den einzelnen Zielen geht, wirkt das schnell überwältigend. Es könnte den Eindruck erwecken, dass es nur um das Sammeln von Zahlen geht
- Motivation vs. Frustration: Für viele Zuschauer sind Ziele ein Anreiz. Sie wollen Teil des Streams sein, gemeinsam Rekorde knacken und mitgestalten. Klar definierte Ziele, die mit Belohnungen wie einem Cosplay-Stream oder einem Spielevent verbunden sind, können Engagement schaffen. Aber wenn Ziele nach jedem Erreichen sofort weiter gesteckt werden, kann das auch Frust auslösen. Beispiel: Jemand setzt ein Abonnentenziel von 50 neuen Abos. Erreicht – und direkt auf 100 erhöht, dann auf 150. Zuschauer, die geholfen haben, könnten sich entmutigt fühlen, weil der Erfolg nicht gewürdigt wird. Es wirkt wie eine endlose Schleife, in der Ziele an Bedeutung verlieren.
- Das Endlose „Mehr“ – ein riskanter Eindruck: Ein kritisches Problem bei Twitch-Zielen ist die unausgesprochene Botschaft: Es geht immer um mehr. Besonders, wenn Ziele kontinuierlich angepasst werden, ohne dass erklärt wird, warum. Zuschauer sehen Zahlen, aber oft nicht die Motivation dahinter. Wer offen kommuniziert, dass ein Ziel laufende Kosten deckt oder ein neues Mikrofon finanzieren soll, schafft Verständnis. Fehlt diese Transparenz, kann es wirken, als ginge es nur darum, möglichst viel Geld aus der Community zu ziehen. Beispiel: Jemand setzt das Ziel: „5.000 Abos“. Aber ohne zu sagen, wofür, bleibt die Zahl beliebig und Zuschauer fragen sich: „Warum 5.000? Was passiert, wenn das Ziel erreicht wird – oder einfach weiter erhöht wird?“ Regelmäßige Erklärungen können helfen, solche Eindrücke zu vermeiden.
- Spaß, zu welchem Preis? Ziele bringen Interaktion und das Gefühl, Teil eines besonderen Moments zu sein. Mitfiebern, ob ein Ziel erreicht wird, und die Freude über den Erfolg stärken die Bindung zwischen Streamer und Community. Doch wenn die Community ständig in einen „Leistungsmodus“ versetzt wird, kann das auf Dauer ermüdend wirken. Zuschauer könnten sich ausgelaugt fühlen, wenn immer neue Herausforderungen auftauchen. Die Kunst liegt darin, ein gutes Gleichgewicht zu finden. Mit der Zeit lernen Streamer, was für ihre Community passt, und können Ziele so setzen, dass sie motivieren, ohne Druck aufzubauen.
Fazit: Die Balance finden
Es gibt kein richtig oder falsch, wenn es um Ziele auf Twitch geht. Jeder hat seine eigenen Gründe, sie zu setzen, und ob diese transparent gemacht werden oder nicht, ist letztendlich eine persönliche Entscheidung. Klar ist: Ziele können ein mächtiges Werkzeug sein und sie sollten reflektiert eingesetzt werden. Die Freiheit, sie individuell zu gestalten, ist eine der großen Stärken von Twitch. Gleichzeitig kann genau das auch zum Problem werden, wenn Zuschauer überfordert sind oder der Eindruck entsteht, dass immer nur „mehr“ verlangt wird.
Streamende können darauf achten, dass ihre Ziele nachvollziehbar bleiben. Es hilft, wenn man offen sagt, wofür Unterstützung gebraucht wird – sei es für die Miete, neue Technik oder einfach, um weiter unterhalten zu können. Und ja, es ist völlig legitim, wenn es darum geht, Geld zu verdienen. Schließlich steckt hinter einem Stream oft eine Menge Arbeit, die Zuschauer manchmal unterschätzen (siehe auch auf meinem Blog Faktencheck 🔗).
Wichtig finde ich, die Community nicht zu überfordern. Ein Ziel sollte motivieren und Spaß machen, nicht wie ein ewiger Druck wirken. Es geht darum, Erfolge zu feiern und nicht einfach direkt zum nächsten Ziel überzugehen. Außerdem lohnt es sich, ein bisschen kreativ zu sein und dafür zu sorgen, dass Ziele nicht wie reine Zahlen aussehen, sondern etwas Persönliches und Besonderes darstellen. Wenn man die richtige Balance findet – zwischen Kreativität, Authentizität und einem respektvollen Umgang mit der Community – können Ziele mehr sein als nur Balken im Overlay. Sie können echte spaßige Meilensteine sein, die man dann gemeinsam erreicht und feiert.
⁉️Nach der ganzen Auseinandersetzung mit dem Thema, würde ich mich persönlich nun wohler fühlen, sie aktiver bzw. regelmäßiger einzusetzen? Irgendwie noch immer nicht. Ich habe da immer dieses Bild von Straßenkünstlern im Kopf: Es gibt die, die ihre Show einfach machen und dann den Hut rumgehen lassen – was reinkommt, kommt eben rein. Und dann gibt’s die anderen, die erst anfangen, wenn Geld im Hut liegt. Ich persönlich zähle mich eher zu den Ersten: Ich lege los, mache mein Ding und schaue dann, wie es ankommt und was dabei rumkommt. Und ja, das ist die Einstellung, die ich gerade auch wegen meinem Vollzeit Job außerhalb von Twitch habe.
Drei Jahre auf Twitch: Warum ich immer noch streame? 💙
Am 12. August habe ich mein dreijähriges Jubiläum auf Twitch gefeiert. Drei Jahre, in denen ich unzählige Stunden (ca. 3.643 Stunden) vor und hinter der Kamera verbracht habe. Ursprünglich war es ein Experiment – ich wollte sehen, ob ich mich in dieser Welt wohlfühle, ob es mir Spaß macht oder was ich erreichen kann. Was denn eigentlich mit Twitch erreichen, hmm? Diese Fragestellung bringt mich immer wieder zum Nachdenken. Twitch ist aktuell ein fester Bestandteil meines Lebens.
- Die Zahlen sind gut (Zuschauerzahlen usw.), und viele unterstützen mich auf verschiedenste Arten. Aber darum geht es mir nicht. Die Zahlen sind so volatil und ich streame nicht wegen der Zahlen. Wenn ich nach einem Stream die Statistiken ansehe, hat es nur kurz einen Effekt, so nach dem Motto: „YEAAHHH, SO VIELE HABEN EINGESCHALTET“. Dieses kurze Glücksgefühl verfliegt jedoch schnell und kann beim nächsten mal ins Gegenteil umschlagen: „WAS HAT HEUTE NICHT GEPASST, WARUM WAREN SO WENIG DA?“. Es ist vielmehr die Freude, die ich empfinde, wenn ich live gehe, kreativ bin und Dinge tue, die mir wirklich Spaß machen. Es sind die Erinnerungen an das Lachen im Stream, die Emotionen, die zählen. Deshalb ist es mir mittlerweile egal, ob mal weniger Zuschauer dabei sind, wenn ich etwas Nischiges spiele – solange es sich richtig anfühlt und genau der Content ist, der für mich in dem Moment passt.
- Ein großer Teil dieser Reise ist die Community, die sich in den letzten drei Jahren entwickelt hat. Es ist wirklich überwältigend zu sehen, wie wir zusammengewachsen sind. Gemeinsam haben wir so viel bewegt, unter anderem durch Charity-Streams, auf die ich besonders stolz bin. Dank des Supports meiner Zuschauer kann ich mir nicht nur hochwertiges Equipment leisten, sondern auch ohne große Sorgen IRL-Streams oder Kochstreams veranstalten, selbst wenn sie mal teurer werden.
- Und es geht dabei nicht um Geld oder Ruhm durch Twitch – das kann beiläufig passieren, aber es ist nicht mein primäres Ziel, da ich nicht meinen Lebensunterhalt davon bestreite. Wäre es so, würde dieser Blogartikel vielleicht etwas anders reflektiert sein gebe ich zu. Aber ich glaube, ein großer Teil des Gesagten und noch Folgenden würde dennoch genauso gelten.
- Es geht mir um diese besondere Energie, die ich spüre, sobald ich den Stream starte und die ersten Nachrichten im Chat erscheinen. Ein einfaches „Hallo“ reicht oft schon, um mir ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Diese kleinen, aber bedeutsamen Momente geben mir so viel Kraft. Darüber hinaus genieße ich es, aus meiner Komfortzone herauszutreten – sei es bei besonderen Streams, in denen ich Neues ausprobiere, oder durch das stetige Lernen, was Technik & Co. beim Streamen betrifft.
- Auch die Zusammenarbeit mit meinen Moderatoren möchte ich nicht unerwähnt lassen. Sie sind ein unschätzbarer Teil dieser Reise. Sie unterstützen mich bei allem, was wir auf die Beine stellen, und alles fühlt sich so harmonisch und unkompliziert an. Diese Zusammenarbeit macht vieles leichter und bereichert meine Streaming-Erfahrung.
Mein persönliches „Ja“ zum Streamen?
Es ist nicht einfach es in Worte zu fassen. Vielleicht versuche ich es mit einem Vergleich: Vor kurzem bin ich auf etwas gestoßen: Ein Priester erzählte aus seinen Erfahrungen von Menschen am Sterbebett, die ihn nicht nach Trophäen, Auszeichnungen oder materiellen Dingen gefragt haben, sondern nach ihren Liebsten. Dieser Gedanke hat mich zum Nachdenken gebracht. Im übertragenen Sinne sind es nicht die materiellen Dinge, an die ich denke, wenn ich über Twitch nachdenke. Es sind die besonderen Momente, ob klein oder groß, die ich durch das Streamen erfahren habe. Streamen schafft wertvolle Erinnerungen, und diese Erinnerungen lösen auch noch im Nachhinein Emotionen aus. Manchmal, wenn ich an diese Augenblicke aus den letzten drei Jahren denke oder mir einen Clip davon anschaue, kommen mir Tränen der Freude.
In der Tat helfen mir Streams auch sehr, mich selbst glücklich zu machen ✨. Gerade in Zeiten, die privat herausfordernd waren, habe ich gestreamt, ohne dass es jemand mitbekommen hat, wie schlecht es mir noch Stunden oder tagelang davor ging. Es ist erstaunlich, wie sehr mir das Lachen und die positiven Interaktionen mit der Community in solchen Momenten helfen können. Es ist wie ein Flow, in den ich während ich online bin komme und ich kann vom Alltag abschalten.
Oft sind es Streams, die meine Batterien wieder aufladen – auch wenn es nicht immer funktioniert. Aber allein das Gefühl, von Menschen umgeben zu sein, die mich unterstützen und mit mir Spaß haben, gibt mir die nötige Energie, um durch schwere Phasen zu kommen.
Das alles sind Gründe, warum ich immer noch streame. Ihr, meine Community, gebt mir diese Kraft und Energie für Twitch, und gemeinsam erleben wir schöne Momente. Dafür bin ich unendlich dankbar. #communityloben
Ja, das ist es momentan für mich.
PS:
Was passiert(e) sonst alles so in den letzten Wochen?
- Dirndl-Merch Vorbereitungen laufen 👕 & Kennenlern Stream von Heiter & Lässig
- Versehentlich in den Geburtstag gestreamt 😲
- Trendcheck Secret Packs Stream mit einem Sack voll Kram nach Hause 🤣
- Spenden sammeln mit der Community 💸
- 3 Jahre Jubiläumsstream - 9 Stunden 🎉
- Korsika Stream 🌊
- Professionelles Fotoshooting gewonnen & durchgezogen 📸
- 22,22km Spendenlauf Anfang September 🚶♀️
- 1 Stunde lang in ETS 2 rückwärts einparken 😵
TwitchCon Europe 2024 - mein erstes Mal #️⃣1️⃣
Über die TwitchCon 2024
Youtube Kanal, die ersten Schritte 💨
Mit anderen zusammen im Live-Stream 💙🤍
1440 Min = 24 Stunden lang streamen, easy oder 🤨🤯
In wenigen Sekunden zusammengefasst was hinter mir liegt emotional: ENDE des 24 Stunden Streams.
6, 12, 24, 48, 72 … wer auf Twitch unterwegs ist, stolpert irgendwann über die extra langen Streams mit ganz viel Zeit für Games, Unterhaltung sowie Zusammensein mit Community und das vielleicht sogar auf dem persönlichen Lieblingskanal.
Doch was bedeuten diese extra langen Streams für die Person die streamt, für die Zuschauer oder auch die Helfer (Moderatoren)? Als Dankeschön für eine Spendenaktion im September gab es die Aussicht auf den allerersten 24 Stunden Stream in meinem Kanal Anfang Januar dieses Jahr und wohl auch für lange Zeit letzte dieser Art. Dadurch bedingt, hatte mich genau diese Fragestellung Ende letzten Jahres mehr und mehr eingeholt. Ich werde in diesem Blogeintrag Einblicke geben, wie ich diesen Stream geplant habe und welche Gedanken bzw. Organisation im Hintergrund nötig waren. Was ich berichte ist natürlich „my way of preparation“ und wie geplant wird, unterscheidet sich von Typ zu Typ. So viel vorweg, irgendeine Art von Plan zu haben erleichtert ein solches Vorhaben sehr, außer ihr seid die geborenen ImprovisationsStreamer 😊
Am 6.1.24 ab 10:30 Uhr war es soweit! Stream live für die kommenden 24 Stunden mit dem folgenden Streamtitel „DEBÜT(s) – Expect the unexpected | SPECIAL – erstes Mal 1440 Min = 24 Std.“
Wie viel Zeit insgesamt in die Vorbereitung dieses Special Streams eingeflossen sind, kann ich nicht genau beziffern, denn es war ein kontinuierlicher Prozess über Wochen hinweg. Mal hier eine halbe Stunde Planung, mal da ein Gedanke niedergeschrieben. Es wurde intensiver, desto näher der Stream selbst rückte.
Die Planung lässt sich thematisch in Blöcke unterteilen:
Ablauf:
- Die Planung des zeitlichen Ablaufs war entscheidend, insbesondere weil ich am Montag wieder normal zur Arbeit musste. Nach sorgfältiger Überlegung entschied ich mich, den Stream am Samstag um 10:30 Uhr zu starten und ihn ebenfalls um 10:30 Uhr am Sonntag zu beenden. Zunächst hatte ich geplant, abends zu beginnen und den Stream in den Nachtstunden zu beenden. Jedoch nach Rücksprache mit meinem Moderatorenteam entschieden wir uns für einen morgendlichen Start. Obwohl es für mich als Morgenmuffel eine Herausforderung war, erwies sich dies als die bessere Option. Ein 24-Stunden-Stream hinterlässt eine gewisse Adrenalinausschüttung, und ich konnte nicht abschätzen, wie lange es dauern würde, bis ich zur Ruhe kommen würde. So blieb mir genug Zeit, um mich am Sonntagabend wieder in einen normalen Schlafrhythmus einzufinden.
- Geplant hatte ich den Stream ganz „banal“ über eine Excel Tabelle. Um eine abwechslungsreiche Atmosphäre zu schaffen, habe ich die 24 Stunden in verschiedene Blöcke eingeteilt: Community-Interaktion, Gaming, Kochen und Just Chatting. Innerhalb dieser Blöcke habe ich die Themen über die 24 Stunden verteilt, sodass stets Teile des Streams auf die aktive Beteiligung der Community ausgerichtet waren, anstatt sie nur als passive Zuschauer zu betrachten.
- Der Ablaufplan war auch über einen Command zum Abruf verfügbar und natürlich wurden Teile des Ablaufs vorab über die social Media Kanäle Instagram sowie Discord geteilt. Insgesamt war der Event ein paar Wochen im Vorfeld bereits mit fixiertem Datum auf Discord geteilt worden.
Besonderheiten:
- Um den Stream „speziell“ zu gestalten, habe ich einige besondere Elemente eingebaut über den Tag hinweg. Dazu gehörte die Einladung eines Gastes, der Streamer Micsery aus München, der für einen Talk am Morgen ab 8 Uhr virtuell unterstützte. Das brachte eine neue Dynamik und Frische in die letzten Stunden des Streams und ich konnte mich so geistig pushen und meine Stimme etwas schonen.
- Gemeinsam mit meinem Moderatorenteam haben wir das Spiel "Human Fall Flat" gespielt, was für zusätzliche Unterhaltung und Spaß sorgte.
- Um die Interaktivität zu steigern und die Community einzubeziehen, habe ich Musikgames in den Stream integriert, ein Quiz veranstaltet und Giveaways verlost.
- Außerdem habe ich den Stream mit Dekoration im Hintergrund verschönert und unerwartete Momente eingebaut, wie spontane Tanzeinlagen als Bewegungseinheit innerhalb der 24 Stunden und auch um die Stimmung aufzulockern.
- Es gab auch Szenenwechsel, zum Beispiel in die Küche, um das Abendessen live zu kochen.
- Zur Halbzeit und am Ende des Streams habe ich Konfetti eingesetzt, um besondere Momente zu feiern. Es war übrigens das NICHT-knallenste-Konfettibonbon-der Welt.
- Während des Streams wurden außerdem Daten gesammelt bzw. eingeblendet wie die Anzahl der Raids, Follower, Donations, Abonnements und Bits, da ich es liebe, Daten zu erfassen und aufzeigen wollte, was da in so einem Stream alles zusammen kommt über Stunden hinweg. Natürlich sind diese Daten etwas aus der Reihe der regelmäßigen Streams, da so ein Special Stream auch einfach unplanbares parat hält.
Alles zusammengenommen trug meiner Meinung dazu bei, den Stream abwechslungsreich, unterhaltsam und interaktiv zu gestalten und sorgte für eine unvergessliche Erfahrung für die Zuschauer und mich selbst. 😊
Körper & Geist:
- Bei der Vorbereitung des Streams war es wichtig, meine Psyche und meine körperliche Verfassung im Blick zu behalten. Schließlich bedeutet ein 24-Stunden-Stream, dass ich eine lange Zeit auf den Beinen sein werde, denn der Plan war nicht eine Minute zu schlafen. Ich musste überlegen, wann ich aufstehen sollte und was bereits im Vorfeld erledigt werden konnten. Es war entscheidend, flexibel zu sein und bereit zu sein, auf ungeplante Ereignisse zu reagieren und adaptiv den Plan, der über Wochen entwickelt wurde anzupassen bei Bedarf.
- Besonders wichtig war es mir auch, meine Stimme zu schonen. Als jemand, der gerne viel spricht in Streams, musste ich versuchen den Ablauf so zu gestalten, dass meine Stimme zwischendurch geschont wird. Dazu habe ich Phasen eingeplant, in denen ich weniger sprechen musste. Außerdem habe ich spezielle Tabletten verwendet, die Musiker und Vielredner zur Unterstützung ihrer Stimme einsetzen. Zusätzlich habe ich Manuka-Honig verwendet, dem entzündungshemmende Eigenschaften zugeschrieben werden. Trotz all der Vorbereitung, ist es mir nicht gelungen adäquat die Stimme im Zaum zu halten und habe während des Streams festgestellt, dass ich meine Stimme quasi mit den Mitteln übertüncht und so nicht bemerkt hatte, wie sehr sie tatsächlich beansprucht war. Nach dem Stream hatte ich fast drei Wochen lang Probleme mit schmerzenden Stimmbändern, sobald ich länger gesprochen hatte. Das war definitiv eine Lehre für mich, und es ist unglaublich wichtig, auf die Gesundheit zu achten und sich nicht selbst nachhaltig zu schädigen. Dieser Punkt gehört daher auch für mich auf die negative Seite eines solchen Streams.
Community Aspekte:
- Einen 24-Stunden-Stream steht man nicht alleine durch. Nur durch das liebe Moderatorenteam kann so etwas überhaupt in geordneten Bahnen ablaufen. Sie beantworten Fragen, geben Hinweise, löschen unangebrachte Nachrichten und vieles mehr. Auch sie müssen im Vorfeld auf den Stream vorbereitet werden. Drei von meinen vier Mods haben sogar die gesamten 24 Stunden durchgehalten und waren ebenfalls über diesen Zeitraum wach. Ich habe den Ablaufplan im Vorfeld mit ihnen geteilt, damit wir gut vorbereitet waren.
- Für die Zuschauer ist so ein Special wahrscheinlich am einfachsten, wenn man am Eventtag bzw. -wochenende Zeit hat. So können sie zwischendurch rausgehen und Gamingdirndl ist ja auch später noch da. Wie viele Zuschauer die gesamten 24 Stunden durchgehalten haben, weiß ich nicht genau, aber einige waren definitiv lange Zeit dabei und super aktiv. In jedem Fall habe ich mich sehr gefreut, dass so viele vorbeigeschaut haben und aktiv mitgewirkt haben. Immerhin Clip freudig waren sie, es wurden 72 Clips an diesem Abend erstellt, wer den Stream verpasst hat, kann sich so noch ein paar Eindrücke im Nachgang verschaffen auf meinem Kanal 😊
- Mitten in der Nacht kam es dann sogar zu einem neuen Rekord für den Hype Train, als wir die Stufe 28 erreichten. Die Community war außer Rand und Band, und das war wirklich eine unerwartete und tolle Überraschung. Ich danke allen von Herzen für ihre Unterstützung und ihre Teilnahme an diesem besonderen Event.
- 16 Raids (=Streamer schicken ihre Zuschauer nach Beenden des eigenen Streams in einen anderen Kanal) habe ich insgesamt durch andere Streamerinnen und Streamer erhalten. Danke euch für diesen Support an einem für mich außergewöhnlichen Stream und das anvertrauen eurer Communities.
- Ein weiteres Highlight morgens um 4 war der Besuch des Streamers RechteckohneEcken, der nach meinen Lieblingssong fragte und ihn mit Geige interpretiert hatte innerhalb von 20 Minuten.
Fazit:
Der Stream war eine absolute Achterbahn der Emotionen und ich bin dankbar es einmal versucht zu haben. Ich habe gelacht, geweint, mich gefreut, war hellwach und super müde, hab mich geärgert und gewundert, war beeindruckt und seelig und ich will nicht eine Minute dieser gesamten Erfahrung davon missen. Es war für mich ein kleines Sonderprojekt mit all der Vorbereitung und Nachbereitung und definitiv nichts, was ich mir so einfach aus dem Ärmel schüttele gemäß meinem Anspruch.
Die Frage, ob eine Wiederholung eines 24 Stunden Streams denkbar für mich ist, lasse ich heute offen, denn zum jetzigen Zeitpunkt weiß ich es wirklich selbst nicht … 💙🤍
Stunden über Stunden – ist das noch ein Hobby? 😵😱
Kurz nach Neujahr 2024 war ich neugierig und habe mir einmal genau angeschaut, wie viele Stunden ich seit Beginn des Twitch-Streamings (bereits vor dem ersten Stream begann das Tracking) erfasst und in mein Experiment, das zum Hobby wurde, eingebracht habe. Die Stunden sind nicht auf die Minute genau, aber ich schätze, dass ich eher zu wenig Zeiten erfasst habe, da sich mein Fokus öfter ums Streamen dreht, als ich dazu komme, es in meiner App (Time Pro) zu dokumentieren. Mir ist bewusst, dass ich meinem Hobby viel Zeit widme, und ich wollte herausfinden, ob der prozentuale Anteil an meiner Gesamtzeit bzw. die Twitch gewidmeten Stunden in 2023 zugenommen haben. Zu diesem Zweck habe ich die Zahlen einfach aufbereitet.
Ich bin tatsächlich überrascht, denn im Jahr 2023 gab es eine Steigerung der aufgewendeten Zeit, wie die Grafiken zeigen.
- Insgesamt habe ich 1298 Stunden in 2023 mit Twitch verbracht, wovon 447 Stunden auf Streamzeit entfallen.
- So habe ich etwa 48 Stunden mehr Streamzeit und insgesamt 280 Stunden mehr mit Twitch und dem ganzen Drumherum verbracht als noch 2022.
- Die anteilige Streamzeit zum Gesamtaufwand, also das, was von der Community/Zuschauenden am meisten wahrgenommen wird, bewegte sich zwischen 29% und 34%. Das zeigt, dass sich in meinem Kanal wirklich viel hinter der Kamera abspielt, wenn ich offline bin, und ich bin sicher, dass es vielen anderen Streamern genauso geht. Ich denke, das spiegelt sich auch in der Qualität einiger (sicher nicht aller 😅) Streams wider und wird auch immer wieder von der Community erwähnt, dass sie es schätzen, wie professionell teilweise die Streams auf sie wirken, trotz des Hobby-Hintergrunds.
- 365 Tage/Jahr * 24 Stunden/Tag = 8,760 Stunden/Jahr -> Also hat ein Jahr 8.760 Stunden und davon habe ich somit fast 15% der verfügbaren Zeit im Jahr mit Twitch Themen verbracht
- Mein Hobby, das bald ähnlich viel Zeit wie mein Job einnimmt. In Bayern hätte man bei einer 40-Stunden-Woche und 30 Urlaubstagen pro Jahr 1840 effektive Arbeitsstunden (=21% bezogen auf die verfügbare Zeit pro Jahr). Diese Berechnung geht davon aus, dass es keine weiteren freien Tage oder Feiertage gibt, die in die Berechnung einbezogen werden, da Feiertage auch mal auf ein Wochenende fallen können, etc.
Doch ist das noch ein Hobby bei diesen Stundenzahlen? Wo fängt das Hobby an und wo hört es auf? Kann das überhaupt über Stunden gemessen oder definiert werden? Laut ChatGPT wird ein Hobby wie folgt definiert: Ein Hobby ist eine regelmäßige, freiwillige und persönliche Beschäftigung oder Tätigkeit, die man aus persönlichem Interesse, zur Entspannung, zur Freizeitgestaltung oder als Ausgleich zu beruflichen Verpflichtungen ausübt. Hobbys sind oft von individuellen Interessen, Vorlieben oder Leidenschaften geprägt und dienen in der Regel nicht primär finanziellen oder beruflichen Zwecken. Sie tragen oft zur persönlichen Entwicklung, Entspannung und Freude bei und ermöglichen es Menschen, ihre kreativen oder kognitiven Fähigkeiten zu entfalten.
-> Ich identifiziere mich sehr mit dieser Aussage und bis auf vielleicht ein paar wenige Stunden, die ich insgesamt in den letzten 2,5 Jahren (2848 Stunden) reingesteckt habe, habe ich es als Ausgleich zum Job und Ausleben meiner kreativen Seite super gerne getan und oftmals die Zeit vergessen... Es macht mich glücklich soviel Zeit für Kreatives zu haben und auch die Unterstützung / Verständnis dazu aus meinem privaten Umfeld habe.
Was gibt es sonst Neues im DirndlVersum?
Seit Anfang Dezember habe ich ein neues Kamera-Setup. Am Black Friday habe ich zugeschlagen und mir eine Sony Alpha 6400 mit dem Sigma 16mm F1,4 DC DN Contemporary Objektiv gekauft. Dazu gab es noch einige "Kleinigkeiten", damit die Kamera in den Stream integriert werden kann. Ein Elgato Cam Link 4K, das ist eine externe Kamera-Aufnahmekarte, ein Micro HDMI Kabel sowie ein Wechselstrom-Netzteil und ein Dummy-Akku für die Sony selbst. Trotz Black Friday-Angeboten belief sich der Investitionsbetrag für das neue Equipment auf 1,3k€. An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei allen bedanken, die dies durch monetäre Unterstützung im Stream ermöglicht haben. 🙏💙
Hat sich die Investition gelohnt? Nach einer kurzen Gewöhnungszeit an das nun schärfere und farbintensivere Bild frage ich mich ehrlich, wie konnte ich nur so lange warten 😁 Manchmal braucht es eben seine Zeit, und bei dem Dschungel an Möglichkeiten war ich schon fast am Zweifeln, welche Kamera die passende für mich ist. Auch hier möchte ich mich bei Wolfi aus der Dirndl Community ganz herzlich bedanken, der mich sowohl bei der Entscheidungsfindung als auch bei der Installation (ca. 3 Stunden) unterstützt hat. Das hat mir auf jeden Fall einige Nerven gespart!
Wer einen Vergleich zwischen der alten Kamera und der neuen sehen möchte, voilà:
29.11.23
Twitch Werbeblöcke: Streamer's Dilemma? ⏯
Twitch ohne Werbeunterbrechungen? Ja, das gibt es wirklich noch. Der Haken daran ist nur, dass sobald ein Streamer den Affiliate oder Partner Status hat, also der Stream monetarisiert wird, die Werbung ein ständiger Wegbegleiter sein wird. Ausnahmslos! Werbung ist Teil des Business Models von Twitch und kann nicht auf Knopfdruck ausgeschaltet werden.
Es gibt einen Werbungs-Manager, welcher Streamern zur Verfügung steht, um Einstellungen bezüglich Werbelänge und -dauer vorzunehmen. Das Tool muss nicht genutzt werden, doch ein Blick hinein lohnt sich. Die Einnahmen variieren je nach Länge der Werbeblöcke. Seit August 2022 erhalten Affiliates / Partner einen Anteil der Werbeeinnahmen von 55 %, wenn 3 Minuten oder mehr Werbung pro Stunde eingestellt ist. Sind es weniger als drei Minuten liegt der Anteil bei 30%.
Kontrolle über die Werbung?
Durch den oben genannten Werbungs-Manager macht es den Eindruck als hätte ich die Kontrolle. Ich glaube jedoch, diese gibt es aktuell nicht komplett, denn Zuschauende in meinen Streams geben immer wieder unterschiedliche Aussagen an mich weiter. Manchen wird ein Werbeblock angezeigt und wiederum anderen nicht. Woran das liegt kann ich nicht genau sagen, ggf. hängt es mit dem Browser oder auch dem genutzten Device (Mobile App Nutzung vs. PC etc.) zusammen.
Ganz allgemein muss ich sagen, ich empfinde das Werbung schalten auf Twitch eine Wissenschaft für sich ist und somit auch zu diesem Kontrollverlust beiträgt, den ich empfinde immer wieder. Vielleicht kann ich euch das, mit all den Zahlen die nachfolgend in diesem Blog benannt werden, verdeutlichen. 🤯
1. Werbeblöcke auf Twitch - eine Wissenschaft für sich
Persönlich hatte ich 1 Jahr lang von August 2022 bis August 2023 Werbeblöcke mit einer Länge von 1,5 Minuten pro Stunde eingestellt.
Zusätzlich dazu unterstützt mich im Hintergrund das Twitch Moderatorenteam mit aktiv geschalteter Werbung, damit keine Pre-Roll-Werbeanzeigen vor dem Stream gezeigt werden. Pre-Roll-Werbung kennt vielleicht der ein oder andere vielleicht. Hier geht es darum, dass sobald Interesse an einem Inhalt vorhanden ist und ihr euch diesen anschauen wollt, kommt erstmal ein Werbeblock, bevor man los schauen kann. Das passiert zum Beispiel auch auf Youtube, wenn man dort kein Abonnement hat.
Ich habe mal nachgeschaut und mit meinen damaligen Zuschauerzahlen (35-200 im Schnitt) in diesem Zeitraum bin ich auf Werbeeinnahmen noch unter 150$ gekommen (den genauen Betrag benenne ich aus vertragsrechtlichen Gründen hier nicht). 12 Std 20 Min Werbezeit kamen so in einem Jahr zusammen. Dem gegenüber stehen 463h Streaming-Zeit. Somit war anteilig in meinen Streams 2,6% Werbung zu sehen. WICHTIG: die Werbeeinnahmen erscheinen wenig, doch bitte bedenkt, dass diese nur mit Zuschauenden generiert werden, die kein Abonnement haben. Da ich teils eine „kleine“ Zuschauerschaft hatte und davon viele auch ein aktives Abo hatten, konnten die Einkünfte dementsprechend nicht hoch ausfallen.
2. 👩🔬 Experiment für 3 Monate mit 3 Minuten Werbung
In einem Mini-Experiment habe ich die Dauer der Werbung von September bis November dieses Jahr auf 3 Minuten erhöht. Dadurch gab es auch den höheren Anteil von 55% an Werbeeinnahmen durch Twitch. In den 3 Monaten mit durchschnittlich nun 3,29 Minuten Werbezeit pro Stunde, entspricht 5% Werbezeit in den Streams, habe ich sogar den gleichen Betrag an Werbeeinnahmen erzielt, wie in 12 Monaten davor insgesamt. Damit hatte ich nicht gerechnet, ¼ der Zeit und sogar etwas mehr 💲-Scheine als die ganze Zeit davor. Es ist in den Zahlen deutlich zu sehen, dass Werbung jetzt einen höheren Teil zu den Einnahmen beiträgt. Hm, Moment mal! Allerdings habe ich jetzt auch mehr Zuschauer… dann war da noch der Subtember (siehe vorherigen Blogeintrag) und so ziemlich jeder in meiner Community, der meine Streams verfolgte hatte ein Abonnement… Kann ich das sinnvoll alles miteinander vergleichen überhaupt?
Bei all den Zahlen schwirrt mir jedenfalls der Kopf. Darüber hinaus, gibt es nebst den harten Fakten etwas, das auch bedacht werden sollte. Welches Ziel soll verfolgt werden mit der Werbung? Schrecken 3 Minuten vielleicht potentielle neue Community Mitglieder ab, so dass der Stream verlassen wird, sobald ein längerer Werbeblock geschaltet wird? Ich habe versucht das zu beobachten in den letzten Wochen, doch die Zuschauerzahlen sind generell so volatil während ich live bin. Es ist es mir nicht möglich gewesen, dass in der Gänze so zu beobachten, um hier eine valide Aussage treffen zu können. Schlichtweg, ich habe keine Ahnung 😵
Was nun machen mit der Werbung? 🤷♀️
Was ist jetzt für meine Streamergröße aktuell sinnvoll? Ich bin wirklich etwas ratlos. Die Werbeeinnahmen hängen von der Anzahl der Abonnenten sowie Streamingzeit ab. Bei größeren Zuschauerzahlen oder längeren Streams könnte Werbung durchaus rentabel sein. Überlegt doch nur, ein Vollzeitstreamer mit stundenlangen Streams kann durch Werbung sicherlich eine solide Grundlage schaffen, um fixe Ausgaben sicher zu decken. Hier empfiehlt es sich ein genaues Auge darauf zu werfen, wie verändern sich die Werbeeinnahmen oder Zuschauerzahlen. Vielleicht lohnt sich ein wenig ausprobieren, womit man sich selbst letztendlich wohlfühlt. Ich bin für den Moment im Dezember wieder auf 1,5 Minuten runter gegangen. Ich will meinen Zuschauenden auch ohne Abo viel Dirndlzeit schenken im kommenden Monat und überlege in Ruhe, was ich im neuen Jahr damit weiter umgehe.
01.11.23
Special Monate auf Twitch: SUBtember 🎁 & Schocktober 👻
29.09.23
Musik im Stream: Legale Möglichkeiten? 🎶🎵
31.08.2023
Auf einmal 2 Jahre auf Twitch 💥⏳
Es fühlt sich an, als ob ich gestern angefangen hätte, am 12. August 2023 hatte ich mein 2-jähriges Jubiläum als Twitch-Streamerin! Es gab gleich zwei Special Streams, einmal auf der Rennstrecke Sachsenring und einmal feiernd in den eigenen vier Wänden. Wo ist einerseits die Zeit nur geblieben bzw. wie ist sie so schnell verflogen und andererseits habe ich so viel gelernt und erlebt, dass es sich wie eine Ewigkeit anfühlt. Für mich ist es definitiv ein PLÖTZLICH! Denn plötzlich sind zwei Jahre vergangen und ich bin immer noch auf Twitch Streamerin - und das mit dem größtmöglichen Einsatz, den ich diesem Hobby widmen kann, neben der Arbeit, Familie und Freunde! Auf dieser Webseite hatte ich meine Reise als Twitch Streamerin erzählt, von den Anfängen, Meilensteinen, Weiterentwicklungen bis hin zu traurigen Gedanken und Herausforderungen.
Worüber kann ich schreiben, dass diesen zwei Jahren in einem weiteren Blogartikel gerecht wird? Ich möchte ungern wiederholen oder zusammenfassen, was bereits in den Tiefen der GamingDirndl Webseite festgehalten wurde. Was kommt mir nun also vor allem in den Kopf, wenn ich zurück denke an die letzten 24 Monate? An was erinnere ich mich? Mir fallen vor allem die Momente und Streams ein, die vor allem von Emotionen geprägt waren und genau das ist es, was die Erinnerungen ausmacht --> Twitch und die Emotionen.
Welche Emotionen ein Stream bei euch liebe Lesende auslöst, kann ich nur mutmaßen. Natürlich nutzen Zuschauende Emotes / Emojis in den live Streams, wenn sie mit mir über die Chat Funktion interagieren auf anderen sozialen Netzwerken mit mir außerhalb des Streams schreiben. Allerdings ist das sicherlich nur ein kleiner Ausschnitt der Emotionswelt, die ich erhasche. Welche Momente seit dem Start auf Twitch meine Erinnerungen geprägt haben, will ich euch nachfolgend einen Eindruck zu vermitteln, denn Emotionen können sowohl durch positive, negative oder emotionale Momente zu Erinnerungen geführt haben. Alles gehört zusammen, so ist es auch außerhalb von Twitch. Die Welt ist nicht durchweg rosig und daher versuche ich mehr und mehr zu akzeptieren, dass das eben auch auf Twitch nicht so sein kann.
Positive Momente
Wie ich Twitch Streamerin wurde, habe ich hier zusammengefasst. Ich fing wirklich klein an, mit einem einfachen Setting und keinerlei Community, außer ein paar Freunde und Familie, die eingeweiht waren über das Vorhaben auf Twitch. Die letzten zwei Jahre waren dementsprechend eine verrückte Reise für mich. Es ist unglaublich zu sehen, wie meine Community gewachsen ist und wie sie mich unterstützt hat. Auch wenn es manchmal schwierig war - sei es wegen technischer Probleme oder weil es schwierig war, regelmäßig zu streamen - habe ich genau wegen meiner Community auch weiter gemacht, denn sie bringt mich zum Lachen, freut sich mit mir über den Ulk und Spaß oder beobachtet neugierig, wenn ich Neues probiere oder lieb Gewonnenes im Stream erneut live erlebe.
Natürlich gab es auch einige Höhepunkte auf meiner Twitch Reise. Für mich gibt es allerdings nicht den einen großen Erfolg in den letzten 2 Jahren, ich hatte einfach unfassbar tolle Streams und Momente mit EUCH, der Community & Unterstützenden, egal auf welche Streams bezogen (Kochen, IRL/Outdoor, 12 Stunden, Party machen, Stammtische, Horror, CommunityGames, KoopStreams uvm.). Es sind die kleinen Dinge, die mich weitermachen lassen, die Namen meiner Zuschauenden im Chat wieder zu entdecken, das Hallo sagen, die Witze und Neckereien, die Clips von lustigen Situationen, Vorschläge den Stream zu verbessern oder einfach mal nur austauschen zu verschiedenen Themen und in ein Game vertiefen. Mich bereichert das Zusammenwirken aller Beteiligten einfach ungemein - ist einfach so und das obwohl ich mich eher als introvertiert beschreiben würde. Weiterhin bin ich happy, dass ich eine sehr lebendige Community habe und sie aktiv im Chat interagieren und Teil des Geschehens sein wollen.
Negative Momente
Es gab natürlich auch Augenblicke, in denen es schwierig war, motiviert zu bleiben oder mit negativen Kommentaren oder Verhaltensweisen von Zuschauenden umzugehen. Letztendlich habe ich mal schneller oder weniger schnell mich aus den Downs hochgerappelt und mir haben diese Erfahrungen gezeigt, dass es wichtig ist, sich selbst treu zu bleiben, weiterzumachen und Dinge nicht zu persönlich zu nehmen. Und ja, „fremde“ Menschen können verletzend sein und die meisten von ihnen wissen wahrscheinlich nicht einmal, dass sie es waren. Darüber zu schreiben fällt mir schwer, wer redet schon gern über die unschönen Themen oder Sorgen sowie Ängste, die einen plagen. Es ist ein kommen und gehen auf Twitch und ich bin froh nur wenige Enttäuschungen bislang erlebt zu haben. Bin ich vorbereitet auf negative Momente? Nein irgendwie nie, denn teils wusste ich nicht einmal, bis eine Situtation eintrat, dass sie mich treffen würde.
Emotionale Momente
Zwei Jahre voller Lacher, Tränen und unvergesslicher Momente. Zwei Jahre, in denen es gar nicht um mich ging primär, sondern das was aus dem Kanal GamingDirndl geworden ist. Auf Twitch aktiv zu sein beinhaltet nicht nur live Streams, dazu habe ich hier in diversen Blogeinträgen Erfahrungen für euch zum Nachlesen. Es war häufig sowohl vor, nach oder während der Streams eine Achterbahnfahrt der Emotionen, aber ich würde sie gegen nichts in der Welt eintauschen wollen. Jeder Stream kann ein Abenteuer für sich sein und hat mich in Situationen gebracht, die ich nie für möglich gehalten hätte. Was ich weiß ist, dass ohne dieses Hobby, und so geht es vielen von euch sicher auch in eurem Hobby, ich bestimmte Emotionen nicht so erlebt hätte – Fußballtrainer treffen, HypeTrains, Videozusammenschnitte, Geschenke, aufbauende Worte, Partnerparty, Modtreffen, Konfetti, Stammtische, MiniGames, Hirnfasching, Versprecher, Dings(bums), Dirndl Emotes oder DirndlLogo und vieles mehr. Geht selbst auf Gedankenreise und findet Momente, der euch Emotionen entlockt hat. Ich wäre natürlich neugierig was das war 😊
2 Jahre später…
… treffe ich nach wie vor auf viele Menschen, die sich fragen, was Twitch überhaupt ist und was ich als Streamerin überhaupt so mache. Mittlerweile antworte ich meist wie folgt darauf: Twitch ist eine Streaming-Plattform, auf der man live Inhalte teilen und mit seinen Zuschauenden vor allem (auch interagieren kann) Spaß hat! Vielleicht verdreht jemand grad die Augen, wenn er das liest. Es hört es sich auch ein wenig wie eine Plattitüde an, dieses Ding mit dem Spaß haben. Darum geht es auf dieser Plattform Twitch schlussendlich den Meisten. Sie schalten ein, weil sie sich amüsieren oder ablenken bzw. etwas passendes zu ihrer Stimmung suchen / wollen. Und genau das will ich für mein Hobby auch. Ich will kreativ sein, mir Gedanken machen, mich auch mal neu kennenlernen oder trotz aller Planungen im Vorfeld mich auf unvorhersehbare Dynamiken einlassen.
Weiter geht es! Zusammenfassend kann ich sagen: Zwei Jahre voller Lacher, Tränen und unvergesslichen Momenten auf Twitch liegen nun hinter mir und diese Zeit gehört mit zu den besten Entscheidungen, die ich immer wieder auch in den Jahren fürs Weitermachen neu bewertet und getroffen habe. Ich bin dankbar für all die Erfahrungen, Menschen und Lektionen, die ich in dieser Zeit sammeln durfte. Ich freue mich auf alles, was noch kommen wird und das ich vor allem nicht alleine diese Reise weitergehen werde. Ich bin weniger allein als noch vor 2 Jahren und ganz allein war ich zum Glück nie 💙
PS: ich hab soviele Ideen noch im Kopf oder sogar angedacht oder geplant. Seht es mir nach, wenn ich nicht alles schaffe, was ich mir vorgenommen bzw. geäußert hatte, denn mein Privatleben existiert auch und ist mir genauso wichtig. Die Prioritäten passe ich immer den Umständen an, und mal etwas sein zu lassen ist auch ok 🙂
5.8.2023
Die liebe Steuererklärung 👓🤐
2.7.2023
Nutzung von Social-Media-Kanälen als Twitch Streamer? 🤔
08.06.2023
Exakt 2 Jahre - eine kleine Entscheidung mit großen Auswirkungen 🧨
729 Tage sind vergangen, als eine Idee in meinem Kopf entstanden ist bis hin zur Twitch Partnerschaft - fast auf den Jahrestag genau 🎉
Der Anfang einer kleinen Entscheidung
Vor genau zwei Jahren am 8. Juni 2021 traf ich eine kleine, aber im Nachhinein betrachtet bedeutungsvolle Entscheidung. Im Anschluss an einen Spaziergang habe ich meinen GamingDirndl Twitch-Account erstellt. Ich hatte vor, einen Blog zu schreiben, wusste jedoch nicht über welches Thema. Da ich gerne Videospiele spiele und auch anderen Streamern beim Spielen zuschaue, kam mir die Idee, mit dem Streamen zu beginnen und darüber zu berichten. Zumindest für die nächsten sechs Monate war das der Plan – langsam herantasten, Schritt für Schritt ausprobieren, experimentieren und sich weiterentwickeln. Und nun am 7. Juni 2023 habe ich live während meines letzten Grillabend Streams die Twitch Partnerschaft angenommen!
Die Auswirkungen, die ich nicht erwartet hatte
Und jetzt mal Butter bei die Fische - wie viel Zeit steckst du in dein Lieblingshobby? Meine große Zahl lautet stolze 2,187 Stunden sind in den letzten 2 Jahren zusammengekommen (das ist nur einen Annäherung was ich erfasst habe)! Diese Zahl steht für die investierte Zeit, und das ist noch nicht mal der ganze Spaß!
** Der erste Stream auf Twitch fand im August 21 statt, und danach hatten wir die Affiliate-Party im Dezember 2021 und nun im Juni 23 erfolgte die Twitch Partnerschaft. **
203 Tage habe ich mittlerweile live auf Twitch verbracht, und das nur in meinem eigenen Kanal, das heißt Tage für Kooperationen mit anderen Streamern in deren Kanälen sind nicht mitgerechnet! Es ging in den 2 Jahren nicht nur um die Streams. Ich habe unzählige Blogeinträge verfasst (zuletzt weniger Fokus darauf), auf Instagram meine Aktivitäten gepostet und über Discord mit der Community interagiert. Das Ganze ist wie ein großes Puzzle, bei dem jeder Teil wichtig ist. Und natürlich war das alles nicht ohne Unterstützung und Inspiration von meinen Freunden, meiner Familie sowie Unterstützer aus der Community oder meinen herzallerliebsten Twitch Moderatoren möglich. An dieser Stelle ein großes Busserl und Dankeschön an euch alle, die ihr mich auf dieser Reise begleitet habt! Manche haben die Reise beendet und wieder einige die Reise erst kürzlich mit mir begonnen auf Twitch und Co., ich freue mich auf mehr und immer so lange ihr mögt.
Alle guten Dinge sind 3 ...? JA! #twitchpartnernow
- Versuch: Am 3. April, also vor zwei Monaten, hatte ich endlich alle Voraussetzungen erfüllt, um mich überhaupt als Twitch-Partner zu bewerben. Die Herausforderung bei mir war es genug Streamtage im Monat aufzubringen (12 innerhalb der letzten 30 Tage ist eine Anforderung). Darüber habe ich einen eigenen Blog im April veröffentlicht. Anfang Mai der zweite Versuch mit einer erneuten Absage.
- Versuch: Ein Teil der Begründung darin lautete: "... möchten wir noch eine Weile beobachten, um sicherzugehen, dass du dich weiterhin in die richtige Richtung entwickelst. Diese Beobachtung kann sich auch über einen längeren Zeitraum erstrecken, fühle dich also bitte nicht entmutigt, solltest du diese Ablehnungsbegründung mehrfach hintereinander erhalten..." Na super, dachte ich mir. Es wird wohl noch einige Bewerbungen brauchen, um Twitch zu überzeugen 🤔. Immerhin gibt es laut Twitchtracker weltweit nur etwa 51,5k Partner bei etwa 7 Mio aktiven Streamern weltweit (Angabe aus 2021). Da ist es definitiv nicht per se gegeben, nur weil man gewisse Zahlen erfüllt, automatisch eine Partnerschaft angeboten zu bekommen. Twitch setzt sicherlich verschiedene Kriterien an, um festzustellen, ob ein Kanal den Erwartungen entspricht oder nicht. Dabei spielt die Statistik nicht unbedingt die Hauptrolle. Übrigens achtet Twitch explizit auf Bots bei den Zuschauerzahlen. In der ersten Absage hatten sie mir sogar einen Hinweis dazu gegeben, sodass ich im Nachhinein etwa 6000 Zuschauer-Bots generell für meinen Kanal gesperrt bzw. gebannt habe, um die Statistik sozusagen "ordentlich" zu machen. (Danke an meine Twitch Mods für die Unterstützung im Schwingen das Bannhammers und so *LACH*)
- Versuch: Und dann, nach meinem letzten Stream im Monat Mai, habe ich bereits den Mut aufgebracht, mich ein drittes Mal zu bewerben. Und ich war wirklich extrem überrascht von der positiven Rückmeldung! Ja, du hast richtig gehört, diesmal hat es geklappt -> #twitchpartnernow seit Juni 23 und das fühlt sich zum fast Jahrestag der Geburt des Kanals quasi richtig gut an 🎉🎉
Sowas wie ein Fazit 😅
Ich denke es ist Kontinuität, die mich insgesamt auf Twich voran gebracht hat versus Intensität. Kurz viel Energie investieren kann sicher auch dazu beitragen auf Twitch bis zum Partner zu kommen oder das Glück ist einem hold. Was meine ich mit Kontinutität? Ich bin dran geblieben am Streamen und da ich Vollzeit arbeite, habe ich eben nur 2-3 mal maximal die Woche live gestreamt - Woche für Woche, Monat für Monat... und das habe ich gemacht weil ich immer wieder verrückte, lustige und unterhaltsame Momente mit meiner Community hatte. Daher bleibe ich auch dabei, was ich schon viele Male im Stream zu den Zuschauenden gesagt habe, denn Erinnerungen sind für mich vor allem an Emotionen geknüpft und Ereignisse ohne Emotionen geraten doch eher in Vergessenheit.
- Wenn ihr mich zum Lachen oder Schmunzeln bringt, ihr Momente mit mir teilt und Emotionen in mir weckt, ganz unabhängig wie viele live in einem Stream dabei sind, solange investiere ich weiter mein Herz mit euch zusammen in dieses Hobby -
Natürlich gab es auch Momente, in denen ich vor Freude geweint habe, vor Aufregung kaum schlafen konnte und manchmal einfach nur fix und alle war oder den inneren Schweinehund überwinden musste, um einen Stream zu starten. Doch ist das nicht bei jedem Hobby so, oder? Emotionen gehören zum Leben und zum Streaming und ist genau das, was die ganze Sache so lebendig und spannend macht. Also, lasst uns gemeinsam noch mehr Tränen vergießen, noch mehr Freude teilen und jede Menge Kreativität entfachen!
20.05.2023
Neuland! Erster IRL Stream außerhalb Deutschlands 🗺
19.04.2023
Let’s partner...? 🤝
27.03.23
IRL auf Twitch oder auch diese Streams an der Frischluft 🌤
3.3.23 Ein neuer Gaming PC 🖥
Hast du zufällig einen Gaming PC oder kennst dich generell mit PCs so richtig aus? Also meine Wenigkeit kann einen PC einschalten, wenn er fertig hingestellt wird, aber selbst einen PC zusammenstellen, der auch noch Streaming Ansprüchen genügt?
Immer noch etwas unwirklich und dennoch ist es passiert, der Kauf eines Gaming PCs! Ich hätte nie gedacht, dass ich ein solches „Monster“, er ist wirklich groß, jemals besitzen würde, komme ich doch aus der Ecke der Konsole-Spielerinnen.
Warum überhaupt ein neuer PC?
Um es in einem Wort zu beschreiben: WEITERENTWICKLUNG.
Es war ein langer Prozess bis hin zur Auslösung der Bestellung. Generell benutze ich ja am liebsten alles so lange es funktioniert und nicht den Geist aufgibt. Dazu gehören auch technische Geräte. Ich hatte seit Streambeginn einen aufgerüsteten „Business“ PC benutzt und das funktionierte gut, da ich viele Spiele über die Xbox in Verbindung mit einer Capture Card (=Verbindung zum PC) streame. Meistens gab es nur wenig Abstriche für Streams zu spüren, weil der PC die nötige Leistung aufbringen konnte.
ABER eine Weiterentwicklung auf Twitch ist sinnvoll und durch den Support der Community in den vergangenen Monaten, wurde die Entscheidung dieser Investition auch immer naheliegender. Seit letzten Sommer drehten sich mehr und mehr die Gedanken darum, dass ein Gaming PC viel mehr Möglichkeiten bietet, den Stream flexibler zu gestalten sowie für mehr Sicherheit und Stabilität eben dessen zu sorgen. Waren nämlich viele Programme während des Live-Seins auf Twitch gleichzeitig offen, brachte es meinen PC schon arg zum Schnaufen. Dazu kam in den letzten Monaten vermehrt, dass ich PC Spiele interessant finde, die auf der Konsole nicht verfügbar wären. Versuchte ich dann mal ein PC Spiel auf meiner Kiste, leidete die Performance für eine flüssige Streamübertragung und führte teils sogar dazu die Qualität einzelner Spiele (z.B. A long Drive) runterzustellen, damit ein Stream möglich war.
Der Kauf des neuen PC
Wo sollte ich anfangen beim Kauf eines Gaming PC? Das ist ähnlich zu einem Autokauf, es gibt Anbieter und Variationsmöglichkeiten ohne Ende, sowie natürlich auch preislich enorme Unterschiede. Wenn man sich wie ich überhaupt nicht mit Gaming PCs oder PCs auskennt, ist das ein Dschungel an Möglichkeiten, in den man sich überhaupt nicht vorwagen möchte, weil es eh nur schief gehen kann. Von komplett fertig zusammengestellten PCs bis hinzu selbst konfigurierten oder sogar selbst zusammengebauten PCs, sind die Möglichkeiten zur Anschaffung schier unbegrenzt. Der letzte Stein zum Betreten dieses Dschungels kam ins Rollen, als ich merkte, dass ich das nicht alleine schaffen muss. Viele Wissende aus der GamingDirndl Community boten mir ihre Hilfe an. Das war eigentlich eine super Ausgangslage, doch machte dann auch etwas deutlich -> es gibt nicht den einen richtigen PC. Viele Möglichkeiten führen auch zu viele Meinungen innerhalb der Community, was einen guten PC ausmacht und unterschiedliche Empfehlungen machen wiederum die Entscheidung schwerer bzw. verliert man schnell die Orientierung.
Wolfi, einer meiner Moderatoren auf Twitch, der über das letzte Jahr hinweg schon häufig seine PC Kenntnisse und Geschicke zeigte, bot mir auch seine Hilfe an, den neuen PC für mich zusammenzustellen. Was mich an seinem Vorgehen begeisterte war, dass er ein paar Eckdaten anfragte, beispielsweise was ich vorhabe zukünftig oder was mir generell wichtig ist für den Stream. Darauf basierend half er mir, die auf meine Bedürfnisse abgestimmte Konfiguration zu finden. Hört sich simpel an, war es für mich auch 😃 Wolfi tauschte sich im Hintergrund zusätzlich mit seinen Ideen für den Gaming PC auch mit anderen technisch versierten Streamern aus. Alles in allem zeigte er wirklich einen tollen Einsatz und war geduldig mir alles zu erklären, was der PC dann auch mit sich bringt und dafür kann ich nicht oft genug Danke sagen. Also nochmal ganz offiziell hier nieder geschrieben DANKE.
Was ist es für ein PC geworden?
Wir hatten Konfigurationen auf verschiedenen Portalen miteinander verglichen und schließlich ein gutes Angebot gefunden, was in den Budgetrahmen von 2.000€ passte. Die Wahl fiel auf den Anbieter Dubaro (unbezahlte Werbung!). Jetzt kommen die Details für die Techniker unter euch, die sowas interessant finden 😝 Hier Bitteschön die Informationen zum Bundleset:
- Fractal Design Meshify 2 Light RGB Black TG Light Tint
- Gigabyte 850W P850GM 2x4CPU 80+ Gold voll modular retail
- GigabyteB550GAMINGXV2
- AMD Ryzen 7 5800X3D WOF AM4 8x3,4GHz 105W 100MB Cache AMD Ryzen 5000 || Company of Heroes 3 Game Bundle
- Be Quiet! Dark Rock PRO 4 BK022
- DDR4 PC3600 Kingston 64GB KIT (2x32GB) Fury Beast
- SSD Corsair 2000GB M.2 MP600 PNH PCI-E NVMe
- ZOT AC RT X3070 T win EDGE LHR ZT -A30700E-10BLHR
- Windows 10 Pro 64bit vorinstallation (ohne Aktivierung)
- 3 Jahre Garantie
Nach dem PC Kauf ist vor dem digitalen Umzugwahnsinn!
Nun ja, einen neuen PC zu haben und auszupacken (Unboxing haben wir live on Stream gemacht 😊) ist noch nicht alles. Ein gefühlter riesiger digitaler Umzug stand mir noch bevor.
Stell dir mal vor, du wohnst schon seit 1,5 Jahren in einer Wohnung und hast sie schön eingerichtet und immer wieder kleine Dinge hinzu gekauft und verbessert an der Einrichtung. Dann gibt dir jemand einen Schlüssel für eine andere Wohnung in besserer Lage und mit besserer Bausubstanz in die Hand und du musst alles umziehen. Nun gut ich musste keine Möbel schleppen, allerdings ist ein digitaler Umzug auch kein besonderer Spaß, zumindest war es das für mich nicht, gibt definitiv Schöneres 😃.
Es dauert seine Zeit, diverse Software downzuloaden und alles Dazugehörige für den Stream wieder einzurichten, was man über eineinhalb Jahre aufgebaut hatte (unter Faktencheck könnt ihr einen Eindruck bekommen, was man alles auch so auf dem PC installiert hat). Hinzu kommt der Umzug von Dateien, die auch mit diversen Programmen verknüpft sind. Ich glaube auch, ich habe mich noch nie innerhalb kürzester Zeit so oft eingeloggt mit meinen Daten oder angemeldet… Diesem gesamten „Spaß“ widmete ich in etwa 10-15 Stunden an einem Wochenende, bis alles Grundlegende wieder verfügbar, eingerichtet sowie angeschlossen war. Auch hier musste Wolfi für die ein oder andere Rückfrage hinzugezogen werden 😝
Erster Stresstest für den PC
Etwas nervös startete ich den ersten Stream nach dem Umzugswochenende und somit den damit verbundenen Stresstest für den PC, mich und die Community. Viele Fragen hatte ich zuvor im Kopf: Was habe ich vielleicht vergessen? Würde der Sound funktionieren? Wie ist die Qualität, wenn ich Spiele ausprobiere? Zum Glück gab es nur kleinere Probleme (unscharfe Kameraeinstellungen) und hurra, kein Absturz sondern ein Stream auf Twitch fast wie jeder andere. Der PC ist leise und surrt angenehm lila strahlend zu meinen Füßen vor sich hin. Vielleicht hatte ich ja doch vorher strukturiert den digitalen Umzug durchgedacht, würde ich euch zumindest empfehlen!
FAZIT neuer PC:
Tja, warum habe ich eigentlich so lange gezögert mit der Neuanschaffung? Im Nachhinein ist man bekanntlich immer schlauer! Ich bin wirklich zufrieden mit dem neuen Gaming-PC und weiß, dass wir uns gemeinsam auf viele verschiedene Spieleerlebnisse freuen können. Jetzt kann ich endlich sagen: Game on!
Was ist sonst noch alles im DirndlVersum los? Enorm viel!
Bereits vorbei:
- BastelDirndl: ich habe am Valentinstag Lego Blumen zusammengesteckt und in der Community verlost. Ein paar Legosteine sind noch übrig und werden bei Gelegenheit weiter zusammengebaut
- IRL SIM Karten Bonding Test, der leider kläglich gescheitert ist. Ich hatte die Bonding App Speedify ausprobiert, allerdings kam es dazu zu mehr Aussetzern im Livestream als ohne. Also wieder sein gelassen.
- 3 Outdoor Streams in München Riem & Oberföhring
- Neues Equipment für IRL hinzugekauft
- Ein Stammtisch-Stream am Faschingsdienstag rund um das Thema Fasching natürlich
Was habe ich vor?
- Ich arbeite an der Optimierung meiner liebgewonnen Outdoor Streams bzw. ich bin schon mitten drin. Aktuell streame ich 1-2 mal pro Monat vor meiner Wohnungstür und hoffe euch bald dazu auch ein Update hier im Blog zu geben, was sich da tut. Bissal viel Respekt habe ich natürlich!
- Im März und April folgen verschiedene Kooperationen / Streams mit anderen Streamern, auf die ich mich freue. Drückt die Daumen, dass viele Ideen klappen und nichts Unerwartetes dazwischen kommt 😊
- Ein weiterer Stresstest für den PC bezüglich Kochstream Einsatz folgt schon am Wochenende. Hier versagte der alte PC auch einige Male oder bereitete Performance Probleme. Ich bin sehr gespannt, ob alles einwandfrei funktioniert...
04.02.23
„12 Stunden Dingsbums“- Stream am 28. Januar 2023 ⏳
Wer diesen Blog schon länger verfolgt, weiß das ich auf Twitch immer wieder neue Dinge ausprobieren möchte, und das Neuland entdecken, nebst meiner wachsenden lustigen Community, auch zu meinen persönlichen Hauptantreibern für das Streamen gehört bzw. mir unglaublich viel Energie zurück gibt, meine Reise auf Twitch weiterzugehen! Ich hatte im Januar nicht viel gebloggt, da ich mich vor allem auf den Special „12 Stunden Dingsbums“-Stream, meinen ehrenamtlichen Einsatz beim Marienkaefer (dazu berichte ich bald noch separat), sowie Instagram, Tierheimfutter kaufen und allerlei Hinter-den-Twitch-Live-Kulissen stattfindenden Themen gewidmet hatte.
Heute berichte ich euch etwas detaillierter über das besonderes Ereignis von letzten Samstag, mein erster 12-stündiger Stream auf Twitch!
Es war eine unglaubliche Erfahrung und ich bin wirklich immer noch überwältigt, wenn ich an daran zurückdenke. Es war eine interessante Gelegenheit, mich neu als Streamer herauszufordern, indem ich länger streamte als je zuvor. Mein bis dato längster Stream seit fast 1,5 Jahren auf Twitch dauerte bisher „nur“ etwas über 6 Stunden. Der 12 Stunden Stream war eine große Herausforderung für mich als Streamer, aber ich bin stolz darauf, wie er verlaufen ist. Trotz meines Respekts vor der Dauer des Streams, verging die Zeit wie im Flug. Am Ende hatte ich lediglich ein wenig Halsweh, aber das war ein kleiner Preis für diese Erfahrung auf Twitch.
Was war eigentlich los in den 12 Stunden?
Wir haben den Tag mit einem Morgenmuffel-Kaffee begonnen und uns dann zum Weißwurst-Frühstück ein wenig mit Chat GPT unterhalten. Anschließend haben wir ein paar Runden Chatguessr und Quiz in Guessr gespielt, bevor wir in die „Happy Community Hour“ (Spiele von der Community gewählt) und die „Happy Mods Hour“ (Zusammenspielen mit den Twitch Moderatoren) gestartet sind. Spätnachmittags folgten noch die „Psycho Hour“ (psychologisches Entscheidungsspiel), etwas Just Chatting als auch ein gemeinsames Pubquiz mit Giveaways und eine Runde Songbattle. Der gemeinsame virtuelle Entenpool (Watch your plastic Duck) während des Streams, den ich seit langem ausprobieren wollte, hat zu einer tollen Atmosphäre beigetragen und war eine willkommene Abwechslung zwischen den Spielen.
Es ist verrückt, wie schnell 12 Stunden vorbeigehen können, wenn man sich auf einen Livestream konzentriert. Trotz meiner Planung und Vorbereitung habe ich bei meinem 12-stündigen Stream nicht alles unterbringen können, was ich mir vorgestellt hatte und die Planung meinerseits hatte ich ja auch mit *ohne Gewähr angekündigt. Generell kann man 10%-20% Zeit locker für Pausen, Technik und Just Chatting zwischendurch einplanen.
Danke
Ich bin begeistert, dass der Stream mehrere Twitch Kanalrekorde gebrochen hat, nicht nur in Bezug auf die Länge, sondern auch in Bezug auf die durchschnittliche Zuschauerzahl und Support innerhalb eines Streams. Natürlich hängen viele Twitch Kennzahlen auch von der Dauer des Streams ab (Chatnachrichten, Aufrufe des Stream etc.).
Ich möchte mich hier noch einmal bei meinen Twitch Moderatoren bedanken, die im Laufe des Tages sogar zusätzliche Giveaways (3 Amazon Gutscheine) für die Community gesponsort haben. Dafür hab ich immer noch kaum Worte, warum ihr mich so sehr unterstützt, nebst der Modarbeit an sich 💙🤍
Ich bin meiner Community dankbar fürs Dabeisein und die Art und Weise, wie sie diesen Special Stream mit ihrem Humor oder Begeisterung bereichert haben. Es ist definitiv eine Erfahrung, die ich in Zukunft einmal wiederholen möchte, denn ich bekomme einfach so viel Content dadurch unter 😁😂
PS:
Ich habe diesen Blogeintrag mit Hilfe geschrieben. Ich war so neugierig, einen Blogeintrag unter Verwendung von Chat GPT (eine KI) zu erstellen, dass einige Abschnitte nicht von mir sind bzw. ich dies nur etwas angepasst habe. Kommt ihr darauf, welche Parts eventuell nicht von mir sein könnten?
PPS:
Für diese länge Blogeintrag habe ich durch Hilfe der KI etwa 1,25 Stunde benötigt anstatt 2-3 Stunden, die ich sonst brauche. Ich bin hin und hergerissen zwischen Begeisterung und Erschrockenheit. „Schöne neue Welt“?
14.1.23
Begegnungen im blauen Bus 🚎
in München
02.01.23
Zeit oder geht es vielmehr um Prioritäten? ⏳
Ein neues Jahr steht in den Startlöchern. Zeit für einen Rückblick oder Ausblick? Irgendwie widerstrebt mir gerade der Gedanke einen solchen Blogeintrag zu schreiben. Warum? Durch all meine Blogs reflektiere ich regelmäßig über das Streamen, wie es mir damit geht, was ich lerne oder lasse einen Blick in meine Gedanken hier zurück. Was sollte da nun genau zum Start in das Jahr 2023 anders sein?
Das Streamen ist und bleibt ein sehr liebgewonnenes Hobby. Ich jongliere jede Woche aufs Neue mit meiner Zeit. Nein eigentlich jongliere ich nicht mit der Zeit?! Die Zeit ist immer die gleiche Konstante und vielmehr die Priorität, die ich dem Streamen einräume, ist die Variable in meinem Leben. Das Jahr 2023 hat in etwa wieder 12 Monate, 52 Wochen, 366 Tage, 8784 Stunden, 527.040 Minuten oder 31.622.400 Sekunden. Hier liegt es an jedem von uns zu entscheiden, was wir für Prioritäten setzen, Tag für Tag, egal ob Hobby, Familie oder Beruf, zumindest was im Rahmen der eigenen Entscheidungsfindung liegt ;) Wie das aufs Leben verteilt aussieht, seht ihr auf einer einfachen Infografik.
Von dieser verfügbaren Zeit wird meinerseits nach jetzigem Stand sicherlich ein großer Anteil für das „GamingDirndl“ verwendet werden. 2022 waren es grob erfasst etwa 1019 Stunden (siehe Faktencheck), was 42 Tage ausmacht und 11% der verfügbaren Zeit, die ich aufs Jahr quasi habe. Die Zahl ist bei weitem nicht akkurat, doch gibt sie eine Tendenz, wie viel Energie, Kreativität, Engagement und Herz ich in dieses Hobby stecke. Moment! Es zeigt vor allem auf, wieviel Priorität ich diesem Hobby mit 11% meiner Zeit gewidmet hatte. In Relation dazu: die Arbeit (ich lege eine einfache Kalkulation zugrunde) mit 250 Arbeitstagen je 8 Stunden, abzüglich Urlaubstage jedoch ohne Krankheit, Überstunden oder Anfahrt etc., nimmt etwa 21% meiner aufs Jahr verfügbaren Zeit in Anspruch.
So betrachtet, irgendwie doch enorm viel Zeit, die ich für Twitch und das Drumherum aufwende, wovon sich ein Bruchteil dann live auf Twitch selbst abspielt und wirklich sichtbar für die Community ist. In all dieser Zeit kümmere ich mich um Ideen, entwickle, entdecke, verwerfe, verbessere, streame, kommuniziere auf sozialen Kanälen, denke voraus, reflektiere, schreibe, recherchiere, bereite ich etwas vor oder probiere ich Neues aus… und ja ich muss das ein oder andere Mal auch leider etwas liegen lassen, dass ich auch gerne gemacht hätte bzw. verlagere ich Ideen auf irgendwann später. Und manchmal hat es nicht mehr die Priorität und bleibt für immer liegen bzw. ungetan. Das fällt mir auch weiterhin schwer, vor allem, wenn ich daran erinnert werde und ich mich erklären „muss/sollte“? Doch das gehört meines Erachtens zum ganzen Prozess dazu. Prioritäten ändern sich bei jedem von uns von Tag zu Tag. was heute wichtig erscheint, wird vielleicht im Laufe der Zeit durch etwas anderes ersetzt, dass widerum wichtiger ist oder erscheint. Doch glaubt mir, dass fällt mir nach wie vor nicht leicht, etwas liegen zu lassen…
Eine große Erkenntnis oder ein langes Fazit in diesem Blogeintrag zum vergangenen Jahr 2022 folgt jetzt nicht ;) Vielmehr sagen Bilder manchmal mehr als Worte und davon möchte ich heute verschiedene Situationen teilen, die mitunter auch auf meinem Instagram Account zu Verfügung stehen. Es ist so wenig festgehalten auf Bildern, was die 11% des Jahres in der GamingDirndl Welt alles los war 🥹
3.12.22
Streamerin sein, ist nicht nur live vor der Kamera... 🎬
18.11.2022
Wer streamt denn da immer noch!?! 👀
28.10.2022
Perspektiven zur Twitch „Kanalpunkte Community Challenge“ 🔄
04.10.2022
Qualität eines Streams - Ansichtssache? ⚙
10.09.2022
Moderatoren – die „heimlichen“ Stars eines Twitch Kanals 🤩?
28.08.2022
Pannen + Zufälle = Lernstoff für Outdoor Streams!
14.08.22
Jubiläum 12. August 22 – 1 Jahr auf Twitch 🎉🎉
30.07.2022
Dirndls Münchentour vor & hinter den „Kulissen“
Zum ersten Mal ging es live vor die Haustür, zu einem sogenannten IRL (= In Real Life) Stream. Ich liebäugelte schon lange mit diesem Experiment und wollte wissen, wie das funktioniert und was alles damit technisch zusammenhängt draußen im Freien zu streamen. Im Vorfeld zum eigentlichen Streamingtag ist einiges an Zeit in die Vorbereitungen geflossen, beispielsweise Auswahl und der Kauf des passenden Equipments, u.a. Gimbal fürs Handy, diverses Zubehör wie Kabel, Adapter oder Akkuladegeräte. Darüber hinaus war es notwendig eine Streaming Software (App Anbieter) auszuwählen, verbunden mit den zugehörigen Tests sowie diverse Recherchen zur Einarbeitung in die Thematik.
Wo sollte das Ganze stattfinden? Die Wahl fiel auf eine Münchentour rund um die Theresienwiese. Dort gab es jede Menge Geschichten (Orte des Himmels & Hölle) zu entdecken und auch einen Blick auf den aktuellen Fortschritt des Aufbaus zum Oktoberfest zu erhaschen.
Wie ist dieser Tag selbst abgelaufen? Was war vor und nach dem Stream passiert, während ich mehr als 11.000 Schritte zurücklegte und 4,5 Gigabyte mobiles Datenvolumen verbrauchte?
- - -
Freitag der 22.7.22 – vor & hinter den Kulissen zur Münchentour
(!alles ungefähre Zeitangaben!)
15:00 Uhr: Nach einem Homeoffice Arbeitstag früher Feierabend machen; Rucksack mit Equipment zusammenpacken; Umziehen & Sonnenschutz auftragen 😉
16:00 Uhr: Abmarsch zur U-Bahn
16:30 Uhr: Instagram & Discord Post während der U-Bahnfahrt zur finalen Ankündigung des Streams
16:50 Uhr: Ankunft U-Bahnhaltestelle Theresienwiese; Suche nach einem Elektroroller, leider war nicht direkt bei der U-Bahn ein Fahrzeug parat, zur Weiterfahrt bis zum Startpunkt in Sendling.
17:15 Uhr: Ankunft Sendlinger Kirche am Startpunkt der geplanten Tour; Aufbau Equipment & Orientierung vor Ort
17:35 Uhr: Der Stream geht live; Begrüßung der ersten Zuschauer und Einstimmung im Park
17:45 Uhr: Los geht die Tour!
17:55 Uhr: Erste kurze technische Probleme -> Stream war auf einmal aus und doppelter Neustart nötig, da Bild und Ton nicht mehr synchron waren
18:05 Uhr: Raid im Kanal durch den Streamer Kuestenfahrlehrer erhalten. Dadurch lies ich einen bis dahin geplanten Stopp aus und lief direkt zur Theresienwiese, da dieser Spot sicher interessanter für die Zuschauer war inklusive einen Blick auf die Aufbauten zum Oktoberfest. Darauf wollte ich die zu diesem Zeitpunkt über 90 Zuschauer nicht zu lange warten lassen
18:15 Uhr: Ankunft Theresienwiese; kurze Pause und Hintergründe zur Theresienwiese; erstes Aufladen des Handys beginnen, so ein Stream frisst enorm viel Akku
18:55 Uhr: Ankunft bei der Bavaria an der Theresienwiese mit Blick aufs Oktoberfest; zu Füßen der Bavaria Zwischenstopp inkl. Weiterladen des Mobiltelefons
19:25 Uhr: Aufbruch zum Haupteingang Oktoberfest und Denkmal zum Anschlag auf das Oktoberfest
19:45 Uhr: Einkehr im Restaurant „Das Bad“ bei der Theresienwiese für ein kühles Radler
20:10 Uhr: Losziehen zur Paulskirche und im Anschluss weiter über den Galgenberg Richtung Hackerbrücke S-Bahnstation
20:40 Uhr: Ankunft Hackerbrücke mit Blick auf den Sonnenuntergang über München
20:55 Uhr: Letzter Stopp auf der Tour beim Circus Krone und Selfi mit einem Löwen (nein der war nicht echt 😉)
21:15 Uhr: Irgendwo nicht unweit vom HBF Verabschiedung vom Stream in einem Minipark
21:30 Uhr: Alles Equipment fertig eingepackt und schnell noch einen Elektroroller ausleihen, um die Beine etwas zu entlasten
21:40 Uhr: Essen kaufen an einem Straßenimbiss Nähe des HBF und es wurde eine Köftebox mit Salat
22:00 Uhr: Essen in der lauen Nacht (bestimmt noch 28 Grad warm) genießen und kurze Nachbesprechung mit den Twitch Moderatoren. Übrigens ein solcher Stream ohne Mods undenkbar
22:25 Uhr: U-Bahnfahrt nach Hause & 3ter Roller an diesem Tag zur Heimfahrt ausgeliehen, denn nicht nur ich sondern auch die Beine waren doch schon ziemlich müde
22:50 Uhr: Ankunft zu Hause; Raus aus dem Dirndl und erstmal ab unter die Dusche; Anschließend relaxen und runterkommen
- - -
Somit ging erst gegen 23:00 Uhr ein langer Arbeits- und Streamtag zu Ende. Live on Stream war ich etwa 4 Stunden und unterwegs für den Stream doch insgesamt 8 Stunden.
Der Stream war im vergangenen Twitch Jahr ein absolutes Highlight und ich werde es in jedem Fall wiederholen 😊 Beim nächsten Mal wird es sicher auch insgesamt für mich leichter, denn die ersten Erfahrungen bezüglich Technik & Co. liegen hinter mir und ich weiß nun, worauf ich mich auch bezüglich dem Drumherum einstellen kann.
PS: Am Tag danach war ich ziemlich platt und zu nicht wirklich vielen Aktivitäten fähig. Das lag sicher auch an der Hitze am Streamtag selbst (Rumlaufen mit Sack & Pack) und auch die noch nötige hohe Konzentration durch das Einstellen auf sehr viel Neues während des Streams. Ich stellte noch ein paar Impressionen zusammen, die ich in Instagram Stories teilte und der Rucksack wurde ausgepackt.
PPS: Der Stream selbst ist im Nachgang nicht als Video on demand verfügbar. Dies liegt vor allem daran, dass andere Personen im Stream zu sehen sind auf der Tour und ohne Einwilligung eine Datenspeicherung nicht möglich ist.
13.07.2022
Geburtstag auf Twitch feiern? 🎈🎈
03.07.22
2 neue Formate ausprobiert – Kochen 👩🍳 & Co-Streaming 🤝
18.6.22
Hirnfasching Momente 🧠🎊
7.6.22
365 Tage eine Idee verfolgen - Rollenwahnsinn 👀
27.5.22
🔁 WIEDERHOLUNG eines Streams ausstrahlen – ein Testbericht
24.5.22
Sind Events mit der Community aufwendig?
15.05.2021
Technik-Gedööööööööööööns ⚙️
01.05.2021
Nichts Explizites 🔀
20.4.2021
"Heute leider kein Stream, weil ..."
08.04.2021
Twitch Networking 🤝🤝
29.03.2021
Erster Stream mit Musik bezogenen Inhalten 🎵
19.03.2021
Instagram Promotion für Streamer. Ein Selbsttest 🧪
10.3.22
Mit einem Pen & Paper Rollenspiel die Komfortzone verlassen 🆕
07.3.22
Erstes Ipad / Iphone Spiel auf Twitch streamen 📱
28.2.22
Die Kunst des Jonglierens als Streamer? 🤹
18.2.21
Experiment auf Twitch vorbei? 🤔🧪
Einige Twitch Kennzahlen seit dem ersten Stream bis 18. Feb 22
7.2.22
Einmal Follower, immer Follower? 🤝 🩹
31.1.22
Chaos im Kopf 🤯
27.1.22
Auswirkungen einiger Ideen unterschätzt 💡
19.01.22
Idee ChatSchach umsetzen & Emotes optimieren ♟♟
10.01.22
Erster Stammtisch Stream im DirndlVersum 🍺🥛
05.01.22
2021 Invest & Outcome 2022 👛
31.12.21
👀 Rückblick auf 2021
23.12.21
Die Leiden des jungen Streamkanals 🤯
20.12.21
Pack mas! Dirndl Evolution | 1st Affiliate Stream am 14.12.21
Es gibt für alles ein erstes Mal. Das weitere erste Mal auf Twitch stand quasi vor der Tür, der lang ersehnte erste Affiliate Stream. Ich hatte mir vorgenommen, dass dieser Stream besonders gestaltet werden soll. Was ein jeder von euch unter besonders versteht, dass liegt sicher im Auge des Betrachters. Ich wollte in jedem Fall neue Elemente im Stream integrieren, die so vorher noch nicht im Kanal vorgekommen sind bzw. wir gemeinsam erlebt hatten.
Ich hatte für diesen Streamtag den Plan verfolgt, mehr Party Elemente, egal ob offline oder im Zimmer selbst, einzubinden und ich wollte kleine Geschenke, sogenannte Giveaways, an meine Zuschauer beziehungsweise Follower verlosen. Das scheint auf den ersten Blick nicht sehr umfangreich, jedoch steckt der Teufel wie immer im Detail. Alle Planungen rund um die Inhalte des Streams fanden auch parallel zu den technischen Anpassungen statt, von denen ich in meinem letzten Blog berichtet habe. Ich erstellte mir einen initialen Ablaufplan, der grob enthielt, was ich an diesem Tag vor hatte. Für die Verlosung benötigte ich Ideen für Community Spiele beziehungsweise irgendeine Art von Möglichkeit, dass interessierte Zuschauer an diesem Tag über ihre Interaktion im Stream gewinnen konnten.
Die Spiele
Ich stellte mich der Herausforderung, dass ich unbedingt Spiele raussuchen wollte, bei denen alle Zuschauer, wenn sie wollen, mitmachen können. Jetzt mag man meinen, in der Spielewelt sollte das doch einfach sein. Hier kann ich rückblickend sagen, das viele Spiele auf eine maximale Anzahl an Mitspielern begrenzt sind. Ich recherchierte viele Tage nach geeigneten Spielen, denn es sollte keine Anmeldung nötig sein, sie sollten nicht zu lange dauern und einen gewissen Unterhaltungswert haben sowie einfach und verständlich sein. Folgende Auswahl an Spielen wurde getroffen:
1. Bombe -> https://jklm.fun
2. Stadt/ Land / Fluss -> https://stadtlandflussonline.net/
3. Drawy -> über Steam mit dem Chat in Twitch selbst verknüpfbar
4. Words-> über Steam mit dem Chat in Twitch selbst verknüpfbar
Jedes Spiel wurde über mehrere Runden gespielt und der jeweilige Gewinner hatte ein Los erstanden und ich habe sozusagen die Losfee gespielt. In eine kleine Truhe hatte ich 10 Lose gepackt, aus der ich jedes mal einen Gewinnerlos zog. Jeder konnte nur einmal gewinnen, aber immer wieder am nächsten Spiel wieder mitmachen. Falls ein Gewinner erneut den ersten Platz machen würde, hätte der jeweils folgende Platzierte gewonnen.
Die Gewinne
Ich habe 3 verschiedene Gewinnkategorien im Vorfeld organisiert. 3 Amazon Gutscheine (2x 5€ und 1x 10€), 2 DirndlKetten und 5 DirndlLebkuchen, welche mit dem Schriftzug „GamingDirndl“ individualisiert wurden. Eine Bedingung an der Teilnahme war dadurch auch, dass die Teilnehmer bereit waren ihre Adresse zu nennen, damit ich ihnen auch den Gewinn zuschicken kann. Hier ist es wichtig auf die Vertraulichkeit hinzuweisen, dass natürlich kein Unfug mit diesen Daten oder Informationen passiert.
Kommen wir noch zu den Party- und Dekoelementen, die ich extra für diesen Tag einbinden wollte. Ich kaufte in einem Party Dekoladen, an welchem ich zufällig vorbeikam, einige Girlanden und eine Konfetti Kanone. Kurz vor dem Stream bekam ich noch über meine Family eine Art Discolicht mit USB Anschluss, dass bunte Lichter auf die Wand projizieren konnte. Der Raum war relativ schnell geschmückt und wirkte dadurch "festlich" hergerichtet. Virtuelle Partyelemente können über Browserquellen leicht eingebunden werden in der jeweiligen Streaming Software. Es gibt im Internet jede Menge Youtube Videos und Anbieter, die hier Möglichkeiten auch komplett umsonst anbieten. Ich hatte über streamdps.com einige Overlays gefunden für Feuerwerk und Herzen, die ich in meiner Streaming Software als Quellen mit eingebunden habe und per Knopfdruck abspielbar waren.
Abstimmung / Austausch mit dem Moderator
Meine Streams werden ja seit ein paar Wochen durch einen Moderator unterstützt, der den Chat koordiniert und viele hilfreiche Informationen an die Zuschauer im Chat kommuniziert. Es ist ratsam und wichtig sich kurz gemeinsam abzustimmen, was man eigentlich vorhat. Das würde ich jedem empfehlen, wenn der Stream etwas anders als normal laufen soll. Wir führten ein kurzes Telefonat, da es sonst viel zu komplex gewesen wäre, einfach nur schriftlich per Chat hin und her zu kommunizieren. Hier kamen definitiv auch noch ein paar hilfreiche Anregungen und Ideen hinzu, die ich kurzfristig umsetzen konnte.
Der Stream am 14.12.21
Es wurden insgesamt 5 Stunden Stream und ich war erstaunt, wie herzlich und toll dieser Stream durch meine GamingDirndl Community begleitet wurde. Es regnete Abos und Cheers (Twitch Ingame Währung) in den Kanal, es wurde mitgespielt, es gab virtuelles Konfetti und einen großen Knall mit echtem Konfetti mitten in der Nacht um circa 1 Uhr am Ende des Streams.
Mehrere Streamer kamen mit ihren Zuschauern in meinen Stream (sogenannte Raids) und somit war durchgehend Hochbetrieb im Chat. Ich vermisste auch einige meiner Stammzuschauer, die leider verhindert waren. Nur zu gerne hätte ich diesen Live Moment gemeinsam mit ALLEN Dirndl & Lederhosen im DirndlVersum geteilt.
Es war für mich wie ein Rausch und wenn ich daran zurückdenke, merke ich wie sich ein lächeln auf mein Gesicht legt. Für mich hat sich der Invest im Vorfeld gelohnt. Ich habe für die Rahmenbedingungen, die ich aktuell habe, in kurzer Zeit alles rausgeholt und bin sicher, dass Einiges auch weiter genutzt werden kann in zukünftigen Streams. Es fühlt sich an wie ein weiterer Anfang und nicht wie etwas, dass jetzt wieder vorbei ist.
DANKE an alle für eure unermüdliche Unterstützung und ich bin stolz darauf, was in nur 4 Monaten erreicht werden konnte!
PS:
TECHNIKPANNEN -> einen Tag bevor ich alles finalisieren wollte, viel leider mein PC aus. So verbrachte ich wieder mehrere Stunden damit, ihn zu meinem Techniker des Vertrauens zu bringen, um zu sehen was möglich ist auf den letzten Drücker. Anscheinend war das Netzteil kaputt und zum Glück gab es noch die Möglichkeit, dass ich mir ein Netzteil aus einem anderen Computer mitnehmen konnte. Guter Dinge fuhr ich wieder nach Hause und bereitete bis spät in die Nacht die letzten Audioeinstellungen und Spiele für den Stream am nächsten Tag vor.
PPS:
Einen kleinen Schrecken gab es am 14. Dezember. Der reparierte PC sprang wieder nicht an. Anscheinend war es einen Wackelkontakt, den ich durch Zufall behob! Trotz vieler Nerven, die ich durch technische Ausfälle verursacht, verloren hatte stand dem Stream nun wirklich nichts mehr im Wege. Vieles ist planbar, doch die Abhängigkeit von der Technik ist beim Streamen doch enorm, ohne funktionierende Technik geht nämlich GARNIX…
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3.12.21
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14.10.21
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Super Auftakt in den Herbstmonat Oktober 🍂🍁
5.10.21
Discord & Twitch Updates & Drumherum 💭
1.10.21
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26.9.21
Streaming Potpourri 👀
18.9.21
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9.9.21
Start in den 2ten Streammonat mit ersten Highlights ✨
31.8.21
Der erste Stream Monat ist vorbei! 🙌
26.8.21
Zwei weitere Streams später...
24.8.21
Stream #5 - nach der Ruhe kommt der Sturm ;-)
Der letzte Stream war, wie ich berichtet hatte, etwas ruhiger ausgefallen. Dafür war die heutige Nummer 5 sehr lebendig. Ich habe euch die Infos dazu wieder als Screenshot beigefügt.
Ich hatte diesen Stream einem brandneu erschienen Spieletitel gewidmet, in der Hoffnung, dass dieser "Einschaltquoten" generiert. Es gibt viele, die sich erst das Gameplay eines Spiels anschauen, bevor sie selbst zugreifen. Ich denke der Plan ist aufgegangen, dass ich mit einem neuen Title Quoten generiere. Es ist nur die Frage an was ich es messe? Zumindest habe ich 40€ investiert in den Spaß.
Auf dem Weg zum Twitch Affiliate (verknüpft mit mehr Optionen im Kanal) ist eine Kennzahl wichtig -> durchschnittliche Zuschauerzahl in den letzten 30 Tagen muss bei 3 liegen. In diesem Stream lag dieser Wert bei 5 und ist somit der neue Rekord :-D Ich habe mich jedenfalls sehr gefreut.
Das Spiel, dass dafür gesorgt hat ist Aliens: Fireteam Elite und gehört zum Shooter Genre. Das Spiel an sich gefällt mir ganz gut, jedoch weiß ich nicht, wie lange ich dem Spiel treu bleiben kann. Es ist jedoch auch darauf ausgelegt bis zu dritt Missionen zu spielen und davon werde ich sicher noch ein paar machen, bis der Hype um das neue Game vorbei ist.
Kurzes Resümee zum Stream #5:
- Instagram Story eingestellt, Feeling like an Alien!
- Streamtitel: Hau den Lukas ... ähm nein Aliens! Stream #5 [xbox]
- 2h 18min (Start um 20:45)
- 2 neue Follower
- 33 Live Aufrufe
- Durchschnittliche Zuschauerzahl 5
- Ich habe 1 Kategorie gestreamt: Aliens: Fireteam Elite
Technikkrams
Ein Gimmick hatte ich noch vor dem Stream in mein OBS Stream Overlay eingebaut. Es gibt jetzt im "Stream startet bald" Overlay einen Countdown integriert. Diesen Countdown möchte ich nutzen, um den Stream schon einmal zu starten und noch letzte Vorbereitungen zu treffen oder nutze ihn, wenn ich Pause mache, um die Zeit runterlaufen zu lassen, bis es weiter geht. Dafür habe ich eine Software genutzt namens Snaz. Die Software ist for free und ein wirklich tolles Tool, innerhalb von wenigen Schritten den Countdown zu integrieren. Das Tool generiert wohl Textdateien, was dafür sorgt, dass wenig CPU Last auf dem Rechner liegt. Natürlich habe ich dazu im Vorfeld ein Youtube Tutorial angeschaut, würde schätzen, dass ich dafür wirklich von Recherche bis Integration in der Streamsoftware knapp 45 Minuten gebraucht - TOP!
Weiterhin habe ich meine Logitech Camera Software aktualisiert. Ich musste die Kamera immer wieder neu einstellen und bin auf ein Update gestoßen. Ich nutze jetzt Logitech G Hub und konnte damit sehr einfach Einstellungen anpassen und auch Zoom und Kamerawinkel funktionieren wunderbar.
17.8.21
Stream #4 - bisher der ruhigste Stream?
15.8.21
Die ersten Trolle in Stream 🤯
14.8.21
Zweiter Streaming Tag 💪
12.8.2021
Erster Live Stream - GamingDirndl ist online auf Twitch!
Es war soweit oder besser gesagt ich war soweit. Manche markieren sich ja solche Ereignisse fett im Kalender. Da ich keinen habe, in welchem ich ein dickes fettes Kreuz machen konnte, blieb es also bei dem festen Vorhaben erstmal nur in meinem Kopf verankert. Ich wollte es in jedem Fall endlich nach all der Vorbereitung durchziehen!
Kurz nach Arbeitsschluss am späten Nachmittag ging es los, 30 Grad in München und wirklich eigentlich perfektes Wetter für draußen sein anstatt zu streamen *lach*
Und was ist denn alles so passiert, man könnte ja meinen, einfach Xbox anschmeißen und los geht es? Nicht ganz...Ob es genau in dieser Reihenfolge passiert ist weiß ich garnicht mehr genau ;-) Hier die Eckdaten zum Ablauf:
- Outfit anziehen und ein wenig aufhübschen für den Stream
- Alles rundherum um die Technik einrichten, Trinken bereitstellen, Licht einstellen, Ladekabel parat haben
- Technik an und das Spiel Quantum Break starten, um zu sehen, ob das aktuelle Stream Layout mit Platzierung der Kamera so passend ist
- Testaufnahme anhören und komplett gefrustet sein, denn der Sound hört sich garnicht gut an vom Spiel. Also erst einmal sämtliche Möglichkeiten, die mir bekannt sind ausprobiert und auch google gefragt. Irgendwann nach 1,5 Stunden hatte ich irgendwie etwas hinbekommen, das akzeptabel ist. Zwischenzeitlich hatte ich auch ein anderes Spiel ausprobiert und dort war der Sound auch schlecht. Ich denke, dass liegt an der Überbückung von der Capture Card in das Mischpult von dem Mikrofon, was den Sound so beinträchtigt. Sicher bin ich allerdings noch nicht.
- Instagram Post einstellen, siehe unten sowie eine kleine Instagram Story (welche nach 24h verschwindet) zur Ankündigung
- Live Benachrichtigung anpassen und auf Sendung gehen!
- 2h Stream!
Welches Ergebnis in Zahlen ausgedrückt dabei rausgekommen ist, seht ihr nachstehend. Das ist ein Ausschnitt der Analyse, die Twitch zum Stream im Nachhinein zur Verfügung stellt. Nicht wundern, dass dort steht im Vergleich zum letzten Stream, denn ich hatte im Juli einen Teststream gemacht für ein paar wenige Minuten.
Witzigerweise hat sogar ein neuer Follower einen Clip aufgezeichnet, ich weiß nicht mal selbst wie das geht :-D So ist zumindest ein wenig eingefangen vom ersten Stream. Den Clip findet ihr in meinem Twitch Kanal GamingDirndl
FAZIT:
Es lief wirklich gut, keine technischen Pannen und ich hatte Spaß! Ich habe mich im Nachhinein auch sehr gefreut über die Rückmeldungen und habe schon Verbesserungsideen für den nächsten Stream. Unter anderem werde ich meinen Stream aufzeichnen, so dass ein Video 14 Tage zur Verfügung steht (die Funktion habe ich bisher ausgestellt) und gerade bei einem Story Spiel verpasst ihr dann auf diese Weise nichts.
Danke für all den Support bis zu diesem Tag 1 und etwas ist gesetzt -> ein nächster Stream folgt in Kürze und das nicht nur, weil ich das Spiel auch weiter spielen möchte ;-))))
11.8.21
Bis morgen also!
5.8.21
Viele viele Selbstgespräche
1.8.21
Fertig und doch irgendwie offen...
29.7.21
Und wie läuft es mit dem Chatbot? Solala Solala
27.7.21
What the Chatbot?
25.7.21
Stresstest nicht nur für die Hardware... 🥵
24.7.21
Hardware 4ter Versuch 🧪
21.7.21
Nix?!?! 🤭
18.7.21
Recherche & Überlegungen zu Soundfiles 🎶
16.7.21
Mein erstes GIF erstellt - 2 Stunden Arbeit = 8 Sekunden GIF
13.7.21
Audio & Hardware Aktionen
12.7.21
Hoffnungsschimmer Technikfront 🙏
11.7.21
Updates, es geht in die Verlängerung 👩🔧
10.7.21
Updates, Updates & Updates
7.7.21
Technische Störungen - seit gestern habe ich kein Internet und wie ich heute erfahren habe, wird wohl ein Techniker vorbeikommen müssen. Wann der vorbei kommt, weiß ich noch nicht genau zum jetzigen Zeitpunkt. Jedenfalls merke ich, wie abhängig ich von einem guten Internet beziehungsweise funktionierenden Internet bin bezüglich GamingDirndl Fortschritte zu machen.
Somit werde ich, bis diese Probleme behoben sind, nur wenig weiterbasteln am Stream, damit mein mobiles Datenvolumen etwas anhält.
6.7.21
Alles Logo oder was?
Ich habe die ersten Logo Ideen bekommen und heute gesichtet sowie ein ausführliches Feedback zurück gesendet. Dreimal dürft ihr raten, mit welcher Version ich wohl weiter mache ;-) Das finale Logo wird euch die Frage beantworten und sobald wie möglich hier gepostet bzw. auf der Website integriert. Heißt natürlich auch einige andere Logos anpassen, wie Instagram, Facebook und co.
VERSION 1
Nah anmeinem Briefing und der initialen Vorlage, die ich mitgeschickt hatte. Die Schriftart find ich wirklich toll und auch das Dirndl mti Gaming Bezug ist erhalten geblieben, jetzt auch mit Schleife.
VERSION 2
In jedem Fall ein anderer Stil. An was erinnert es dich? Ich muss jedes mal an einen Taucher dabei denken. Schrift ist in Ordnung.
VERSION 3
Sehr minimalistisch und nur eine verschriftliche Variante und das Dirndl nur im Text zu finden.
VERSION 4
Das ist mein eigenes kreiiertes Logo, dass ich mit einem Flaticon Dirndl umdesignt hatte in PPT. Die Auflösung ist allerdings bescheiden und die Rechte daran fraglich. Daher wurde dies als Vorlage an das Grafik Design gegeben.
4.7.21
Der Versuchung widerstehen?! 🤭
2.7.21
🔦Spotlight auf Streamlabs OBS
1.7.21
⏸ Pause von der Hardware Thematik
29.6.21
🆕 Switch auf PC
28.6.21
Esstisch goodbye 👋
27.6.21
Audio Part Fail & weitere Schritte mit Streamlabs & Co.
24.6.21
Mehrere gute Laune Dämpfer 🤯
23.6.21
Als ob es kein Ende nehmen will mit Technik & Co. 🤨
Streamlabs OBS
Auf dem Bild seht ihr beispielhaft einen Ausschnitt aus Streamlabs OBS vom Account Gaming Dirndl in der Szene "Start". Das soll angezeigt werden kurz bevor ein angekündigter Stream los geht, so dass jedoch Follower schon sehen können, dass ich online bin.
Mit der Software kann ich verschiedene Szenen (Scences) zusammenstellen, was alles oben im Bild das ich über den Stream übertrage zu sehen ist. Hier kann viel individualisert werden, je nachdem ob ich online, offline bin oder was ich im Stream alles ausspielen möchte, also Streambild mit / ohne Kamera oder Chat usw.
22.6.21
Stundenlang versumpft - Aufbau & Setup Equipment 🚧
21.6.21
Shopping Queen 🛍
20.6.21
Streaming Software Streamlabs OBS - erste Schritte in Richtung ➡️⬅️↗️⬅️↔️
18.6.21
To Laptop or not to Laptop 💻❓
16.06.21
Technik Equipment zusammenstellen 🎙💡
13.06.21
Fokus auf Twitch & rantasten an Streamlab.com 🔎
12.06.21
Umbau Website lieber jetzt
11.06.21
Technikkrams - arghhhh❗️ & erster Instagram Post
10.06.21
Kleinvieh macht auch Mist 💩